- Bundesweit Aktionen und Proteste an Automobil-Standorten
- Mehrere Zehntausend Beschäftigte erwartet
- „Zukunft statt Kahlschlag – Zusammenhalt ist unsere stärkste Marke”
Am 21. September wird die IG Metall ganztägig und bundesweit Aktionen und Proteste an den deutschen Automobilstandorten veranstalten. Der Angriff auf die Beschäftigung an den deutschen Automobilstandorten, den wir heute erleben, ist beispiellos. Zehntausende Beschäftigte bei Zulieferern, Entwicklungsdienstleistern und Herstellern haben ihren Arbeitsplatz bereits verloren. Weitere Zehntausende bangen um ihren Arbeitsplatz, ganze Regionen in Deutschland um ihren Wohlstand. Es droht ein Totalschaden der deutschen Automobilindustrie. So nicht! Es reicht! Die Kolleginnen und Kollegen, Metallerinnen und Metaller, wehren sich!
Die Krise der deutschen Automobilindustrie ist zu großen Teilen hausgemacht, weil die Vorstände der Autokonzerne reihenweise falsche Entscheidungen getroffen haben: Zu spät wurden kleine erschwingliche Modelle angeboten. Bei Digitalisierung und Batterien wurden wichtige Entwicklungen verschlafen. Investitionen in Zukunftstechnologien und Standorte wurden vernachlässigt. Hinzu kommen externe Ursachen: Es werden viel weniger Fahrzeuge nach China verkauft, Trump hat Zölle verhängt, es gibt mehr chinesische Fahrzeuge, die in Deutschland und Europa gekauft werden.
Die Beschäftigten tragen keine Verantwortung für diese Entwicklungen, aber sie sollen nun die Konsequenzen tragen. Sie dürfen nicht darunter leiden, dass der Blick immer nur auf der Rendite lag und nicht auf den Investitionen in die Zukunft. Wir fordern: Es braucht Investitionen in zukunftsfähige Produkte, Qualifizierung und sichere Standorte –nicht nur kurzfristige Kostensenkung.
Wir freuen uns, Sie bundesweit zu den Aktionen begrüßen zu dürfen.
Für Nachfragen sind wir gern erreichbar, bitte beachten Sie jedoch, dass wir detaillierte Planungen erst kurz vor dem 21. September veröffentlichen werden.
PM IG Metall