Der dbb beamtenbund und tarifunion (dbb) hat heute die Kampagne „Deutschlands Stärke: unser öffentlicher Dienst“ veröffentlicht. Die Botschaft: Ein starkes Land gibt es nur mit einem starken öffentlichen Dienst und einem starken Berufsbeamtentum.
Auf der Kampagnenwebseite finden sich Beispiele für Berufsfelder, Fakten zum Arbeiten im öffentlichen Dienst und zum Berufsbeamtentum sowie konkrete Forderungen, wie der öffentliche Dienst (wieder) attraktiver gestaltet werden kann. Der dbb-Bundesvorsitzende Volker Geyer erläutert: „Wir wollen die Menschen zeigen, die im Dienst des Landes stehen. Der öffentliche Dienst ist keine anonyme Kostenstelle. Es sind über 5 Millionen Menschen, die sich jeden Tag aufs Neue für unsere Gemeinschaft einsetzen – unter teils widrigen Bedingungen.“ Der dbb wehrt sich mit der Kampagne auch gegen Angriffe auf das Berufsbeamtentum. Der Vorsitzende Volker Geyer verweist darauf, dass die Beschäftigten im öffentlichen Dienst für Sicherheit, Bildung, Infrastruktur, Steuergerechtigkeit, Umwelt- und Verbraucherschutz und vieles mehr sorgen: „Sie sind für erfolgreiches Wirtschaften ebenso unerlässlich wie für den Zusammenhalt der Gesellschaft.“
Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) ist mit 164.000 Mitgliedern die größte Fachgewerkschaft im dbb. Der Bundesvorsitzende des VBE, Tomi Neckov, kommentiert: „Über ein Drittel aller Beamtinnen und Beamten sind an Schulen zu finden. Oder anders: Fast drei Viertel (74,1 %) aller Beschäftigten im Schuldienst der Länder sind verbeamtet. Das ist gut und richtig, um allen Kindern einen verlässlichen Zugang zu guter Bildung zu gewährleisten. Nur so kommen wir dem Ziel näher, Bildungsgerechtigkeit zu verwirklichen. Dabei sorgt der Beamtenstatus für Verlässlichkeit, Stabilität und das Funktionieren des Schulbetriebs. Es ist deshalb wichtig, sich nicht von kurzfristigen Versprechungen leiten zu lassen, sondern das große Bild zu sehen. Die Kampagne macht sichtbar, wie relevant die Aufgaben, welche von Personen im öffentlichen Dienst ausgeübt werden, für den deutschen Staat sind.“
Hinweis: Eine der Protagonistinnen der Kampagne, Julia H., ist Mitglied des VBE-Landesverbandes in Bayern, dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband.
Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) vertritt als parteipolitisch unabhängige Bildungsgewerkschaft die Interessen von ca. 164.000 Pädagoginnen und Pädagogen – aus dem frühkindlichen Bereich, der Primarstufe, den Sekundarstufen I und II und dem Bereich der Lehrkräftebildung – in allen Bundesländern. Der VBE ist eine der beiden großen Bildungsgewerkschaften in Deutschland und mitgliederstärkste Fachgewerkschaft im dbb beamtenbund und tarifunion.
PM VBE Verband Bildung und Erziehung