Tarifrunde Einzel- und Versandhandel Baden-Württemberg: Landesweite Warnstreiks am 5. Juni – ver.di erhöht vor zweiter Verhandlungsrunde den Druck

ver.di ruft heute landesweit zu Warnstreiks im Einzel- und Versandhandel Baden-Württemberg auf. Nachdem die Arbeitgeber in der ersten Verhandlungsrunde am 24. April 2026 für die 500.000 Beschäftigten kein Angebot vorgelegt haben, erhöhen die Beschäftigten vor der zweiten Verhandlungsrunde am 8. Juni den Druck auf die Arbeitgeber. Bundesweit wird zeitgleich im Handel im Rahmen der laufenden Tarifrunden gestreikt.

Aufgerufen sind Beschäftigte aus dem Bereich Stuttgart mit Umgebung, Karlsruhe-Pforzheim mit Umgebung, Heilbronn-Schwäbisch Hall mit Umgebung, Bereich Fils-Neckar-Alb, Konstanz, Radolfzell, Freiburg. Betroffen sind die Unternehmen Kaufland, H&M, Primark, Obi, Zara, IKEA und Media Markt.

Wolfgang Krüger, ver.di-Verhandlungsführer, erklärt:

„Für die Beschäftigten wird das Leben immer teurer – beim Einkauf, bei der Miete und bei den Energiekosten. Die Warnstreiks am 5. Juni sind ein klares Signal vor dem 8. Juni: Die Beschäftigten erwarten endlich Bewegung am Verhandlungstisch.“

ver.di fordert in der Tarifrunde 2026:

•    Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro

•    Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro

•    Laufzeit von 12 Monaten

Die zweite Verhandlungsrunde findet am 8. Juni 2026 im Mercure Hotel Stuttgart Sindelfingen an der Messe, Schwertstraße 65, 71065 Sindelfingen statt und beginnt um ca. 11:00 Uhr.

PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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