Tarifverhandlungen im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel beginnen – ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 €

Morgen beginnen die Tarifverhandlungen für die rund 500.000 Beschäftigten im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel.

ver.di wird ihre Tarifforderungen, die die Große Tarifkommission am 17. März beschlossen hat, gegenüber den Arbeitgebervertretern ausführlich begründen.

Die ver.di-Forderungen lauten:

– Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 €

– Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 €

– Laufzeit von 12 Monaten

„Die Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel benötigen deutliche und tabellenwirksame Entgelterhöhungen. Die aktuell steigenden Preise und Lebenshaltungskosten bedeuten für viele Beschäftigte starke Mehrbelastungen. Nun sind die Tarifvertragsparteien gefordert, den Beschäftigten einen spürbaren Ausgleich zu verschaffen“, so Wolfgang Krüger, ver.di‑Verhandlungsführer. „Eine pauschale Entgelterhöhung von 300 Euro sorgt für echte Entlastung – insbesondere für die unteren und mittleren Entgeltgruppen“, so Krüger weiter.

Die Forderung nach einer Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro ist aus Sicht von ver.di notwendig, um den Einzel- und Versandhandel für junge Menschen attraktiver zu machen und dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken.

ver.di hat die Entgelttarifverträge zum 31. März 2026 gekündigt.

Die Tarifverhandlung beginnt um ca. 10:30 Uhr. Verhandlungsort: Mercure Hotel, Schwertstraße 65, 71065 Sindelfingen

PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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