Die vier Frauen, die am Sonntag bei der efa zu Gast waren, können unterschiedlicher nicht sein. Eine Albanerin aus Serbien, eine Geflüchtete aus Syrien und zwei deutschstämmige Russinnen: jung und alt, völlig unterschiedliche Hintergründe, doch es gab auch überraschende Einigkeit.
Das Essen aus der Heimat wird hier vermisst und darum zuhause gekocht; die Kleidung hier ist ganz anders als man es kannte und auch überraschend günstig zu erwerben. Doch das vollbesetzte Auditorium der reinen Frauenveranstaltung nahm auch zur Kenntnis, dass die Rechte der Frauen in Deutschland nicht nur auf dem Papier stünden, sondern auch gelebt würden. In Deutschland seien sie als Frauen stärker. Das hörten die efas gerne, nehmen es aber auch als Verpflichtung.
Egal, ob die Podiumsgäste mit dem Boot über das Mittelmeer, mit dem Bus oder mit der Bahn hier ankamen, sie werden hier bleiben und sich einbringen, ob bei der Arbeit, in der Schule oder im Ehrenamt. Dorothe Faupel, die Hauptmoderatorin der Veranstaltung, war, wie die Zuhörerinnen, sehr berührt von den geschilderten Erlebnissen und stellte fest, zuhören ist der Schlüssel zum Verstehen. Das könnte auch das Motto für die Wochen der Vielfalt in Eislingen sein.“ Für Fragen stehe ich gerne zur Verfügung. Danke für Ihre Arbeit!
PM efa-Projektgruppe