Die Internationale Energieagentur (IEA) warnt vor einer anhaltenden Verknappung des weltweiten Dieselangebots bis weit ins Jahr 2027 herein.
Die kriegsbedingten Lieferausfälle im Nahen Osten und rückläufige Exporte aus Russland und Teilen Asiens hätten durch höhere Ausfuhren aus den USA und China zuletzt nicht ausgeglichen werden können, teilte die IEA in ihrem Ölmarktbericht mit. Die angespannte Versorgung treffe auf sinkende Lagerbestände und eine durch Preisanstiege kaum beeinträchtigte Dieselnachfrage.
Und was macht die Bundesregierung? Mit der künstlichen Preissenkung wird der Verbrauch an Diesel noch angeheizt. Nicht sparen sollt ihr, nein, ihr sollt noch mehr Diesel verbrauchen, zum Wohle der Mineralölindustrie!
Dabei weiß jede Schwäbische Hausfrau: wen etwas knapp ist, muss man sparen, ob beim Geld, beim Essen oder eben Diesel.
Übrigens: wenn Diesel knapp ist, ist auch Heizöl knapp, aber das sagt die Bundesregierung natürlich nicht.
Joachim Abel