Deutschland gründet wie nie zuvor. Damit aus dieser Dynamik globale Champions werden, braucht es die richtigen Rahmenbedingungen. Das neue E-Paper des Startup-Verbands zeigt, welche politischen Hebel jetzt entscheidend sind.
Der Bundesverband Deutsche Startups e.V. (Startup-Verband) veröffentlicht heute das E-Paper zu seiner Initiative „Für eine neue Gründerzeit, jetzt!“. Der Zeitpunkt ist bewusst gewählt: Rund 3.000 neue Tech-Startups alleine im ersten Halbjahr. Mit 8 Milliarden Euro floss zudem schon jetzt mehr Kapital in Startups als im gesamten Vorjahr. 2026 sind bereits zehn neue Unicorns entstanden. Offen bleibt die entscheidende Frage: Wie entstehen aus dieser Dynamik nachhaltige Wertschöpfung und die globalen Champions von morgen, in Deutschland und Europa?
Konkrete Handlungsempfehlungen entlang von zehn Forderungen
Das E-Paper konkretisiert die zehn Forderungen, die die Initiative an die Bundesregierung gerichtet hatte.
35 Expert*innen aus Wissenschaft, Finanzwirtschaft, Rechtspraxis und Unternehmen vertiefen Themen wie beispielsweise bessere Finanzierungsbedingungen und die Gewinnung von Talenten über mehr Ausgründungen aus der Wissenschaft bis hin zur Durchsetzung des Digital Markets Act (DMA) und zur EU Inc.
Zu den namhaften Autor*innen gehören unter anderem Dr. Thomas Book (Deutsche Börse AG), Oliver Coste (FESDI), Prof. Jörg Rocholl, PhD (ESMT), Florian Seibel (Quantum Systems) und Stefan Wintels (KfW Bankengruppe). Ergänzt werden ihre Beiträge durch Statements von Gründer*innen und Investor*innen wie Robert Gentz (Zalando), Hanno Renner (Personio) und Miriam Wohlfarth (Banxware).
Breite Unterstützung über das Startup-Ökosystem hinaus
Der Startup-Verband hatte die Initiative im Juni gestartet. Mehr als 100 Persönlichkeiten aus dem Startup-Ökosystem und der etablierten Wirtschaft haben den Appell als Erstunterzeichnende unterstützt. Kurz danach hatte sich die Zahl der Unterzeichnenden mehr als verzehnfacht. Begleitet wurde die Initiative von zwei Events in Berlin: am 23. September bei der Deutsche Börse und am 7. Oktober bei GetYourGuide.
„Deutschland erlebt gerade eine Gründungsdynamik wie noch nie. Die entscheidende Frage ist, wie wir die Rahmenbedingungen schaffen, damit daraus nachhaltige Wertschöpfung entsteht und die globalen Champions von morgen in Deutschland und Europa aufgebaut werden. Mit dem E-Paper bringen wir die Perspektive des Ökosystems stärker in die politische Debatte ein. Die Startup- und Scaleup-Strategie der Bundesregierung gibt einen Handkubgsrahmen vor. Jetzt kommt es auf die konsequente Umsetzung an“, sagt Christoph J. Stresing, Geschäftsführer des Startup-Verbands.
Das E-Paper steht hier zum Download bereit: Hier der Link
Über den Startup-Verband:
Der Startup-Verband (Bundesverband Deutsche Startups e.V.) ist die Stimme der Startups in Deutschland. Er vertritt ihre Interessen gegenüber Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit. In seinem Netzwerk mit über 1.200 Mitgliedern schafft der Verband einen Austausch zwischen Startups, Scaleups, Investoren und etablierter Wirtschaft. Ziel des Startup-Verbandes ist es, Deutschland und Europa zu gründungsfreundlicheren Standorten zu machen. Weitere Informationen unter www.startupverband.de
PM Startup-Verband (Bundesverband Deutsche Startups e.V.)