Welt-Alzheimer-Tag in Eislingen: Viele Aktionen des Demenz-Netzwerks Eislingen laden zum Informieren und Mitmachen ein

Der Welt-Alzheimer-Tag am Montag, 21. September steht in diesem Jahr unter dem Motto „Demenz – (k)eine Frage des Alters“. Er soll daran erinnern, dass nicht nur Menschen im hohen Alter an einer Demenz leiden, sondern sie durchaus auch schon in jüngeren Jahren vorkommen kann. Demenz kennt keine Altersgrenze. Die kostenlosen Aktionen finden in diesem Jahr zwischen dem 15. September bis in den Dezember hinein an verschiedenen Orten statt und richten sich an alle Betroffene, Angehörige und Interessierte. Dabei werden neben Angeboten für Menschen mit Demenz auch unterschiedliche Akteure über die Krankheit Demenz und deren Auswirkungen informieren.

Eine Demenzerkrankung betrifft tatsächlich meist Menschen höheren Alters. Aber eben nicht nur. Unaufhaltsam entwickelt sich die Demenz in unterschiedlichen Stadien. Ihre vielen Facetten machen es den Angehörigen nicht leicht und oftmals herrscht eine große Ungewissheit im Umgang mit der Erkrankung. Ziel des Eislinger Demenz-Netzwerkes ist es, Betroffene über die Krankheit aufzuklären und auf Unterstützungsangebote hinzuweisen. Je mehr Angehörige über diese Erkrankung Bescheid wissen, umso leichter fällt das Zusammenleben. Für viele ist eine Demenzerkrankung immer noch ein Tabuthema und Betroffenen fällt es schwer sich einzugestehen, dass etwas nicht stimmt. Darum ist es umso wichtiger, dass diese Erkrankung noch mehr in das öffentliche Bewusstsein rückt.

‚Demenz‘ sollte für jeden ein Begriff sein. Aus diesem Grund wird Dr. Charlotte Kubiak vom Göppinger Gesundheitsamt am Dienstag, 15. September um 17:00 Uhr im Treff im Löwen (Bahnhofstraße 9) einen Vortrag über ‚Demenz‘ halten und Informationen über Ursachen, Symptome und Therapiemöglichkeiten geben.

Die Seniorenberaterin Heide Daiss und weitere Mitglieder des Eislinger Demenz-Netzwerks werden am Freitag, 18. September von 9:00 bis 11:00 Uhr bei einem Infostand auf dem Eislinger Wochenmarkt für Fragen rund um das Thema ‚Alzheimer und Demenz‘ zur Verfügung stehen und über Hilfsangebote informieren.

Am Montag, 21. September, 19. Oktober und 16. November wird von 16:00 bis 18:30 Uhr im katholischen Gemeindehaus St. Markus in der Bauschengasse 3 unter der Leitung von Ingeborg Braun und Helmut Leitenberger wieder das Tanzbein geschwungen. Dabei wird vom Sirtaki bis zum Walzer alles getanzt.

Gleichzeitig findet am 21. September von 18:00 bis 19:30 Uhr im evangelischen Gemeindehaus der Christuskirche, Salacher Straße 23 der regelmäßige Gesprächskreis für pflegende Angehörige unter der Leitung von Tanja Neuburger statt. Dieser richtet sich an Menschen, die sich in einer ähnlichen Lebens- und Pflegesituation befinden und sich dort in einem geschützten Rahmen austauschen können. Um eine Anmeldung bei Birgit Göser von der Sozialdiakonischen Stelle (Tel: 07161/92019026) wird gebeten.

Zwischen dem 22. und 26. September wird es in der Stadtbücherei einen speziellen Büchertisch mit Literatur rund um die Erkrankung geben.

Am Dienstag, 6. Oktober hält Christine Schlenker um 17:00 Uhr einen Vortrag zum Thema ‚Fürsorge am Lebensende‘ im Treff im Löwen. Dabei geht es um die Begleitung eines Menschen in der letzten Phase seines Lebens.

Am Dienstag, 3. November um 17 Uhr spricht Gesundheitsförderer und Sportwissenschaftler Matthias Moll vom Gesundheitsamt Göppingen im Treff im Löwen über das Thema ‚Sturzprophylaxe‘ und geht auf Ursachen von Stürzen und was Betroffene dagegen tun können ein. Dabei werden alltagsnahe Beispiele und praktische Übungen gezeigt.

Am Dienstag, 24. November um 17 Uhr referiert Dr. Andreas Götz vom Gesundheitsamt im Treff im Löwen zum Thema ‚Einsamkeit‘. Hierbei erklärt er, dass Einsamkeit weit mehr ist als „nur alleine sein“, welche Personen betroffen sein können und welche Auswirkungen dies haben kann.

Genauso wird es im Dezember wieder einen ökumenischen Gottesdienst für ältere Menschen und deren Angehörige in der katholischen St. Markus-Kirche (Kirchstraße 33) geben.

Wer Fragen zu den Veranstaltungen hat oder hierzu weitere Informationen benötigt, kann sich an die Stadtverwaltung wenden (Kontakt: Heide Daiss, Tel.: 07161/804-237, Christina Szalontay, Tel.: 07161/804-236).

Foto (Bildquelle: Stadt Eislingen: Der Infostand auf dem Wochenmarkt wird reichhaltig mit Infomaterial bestückt sein. Eine Vielzahl an Broschüren geben Hinweise über die Krankheit und weißen auf Unterstützungsmöglichkeiten hin

Logo: Landratsamt Göppingen

PM Stadtverwaltung Eislingen

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