Anhaltende Geruchsbelästigung durch Kläranlage: Grund ist die anhaltende Hitze- und Trockenperiode

Die Stadtentwässerung Göppingen kämpft weiterhin mit unangenehmen Gerüchen rund um die Kläranlage. Grund dafür bleibt die anhaltende Hitze- und Trockenperiode.  Durch die ausbleibenden Niederschläge fehlt im Kanalnetz die nötige Wassermenge, um das anfallende Abwasser aus den Stadtgebieten zügig zur Kläranlage zu transportieren.

Das Abwasser beginnt bereits auf dem Weg zur Kläranlage zu stinken und daher nimmt auch die Geruchsbelästigung aus den Kanälen zu. Auf der Kläranlage kommen diese Abflüsse dann zusammen und führen zu der wahrnehmbaren starken Geruchsentwicklung.

Diese Problematik ist auch in anderen Städten und Kommunen bekannt. Die Stadtentwässerung steuert mit einer Anpassung der Reinigungsprozesse auf der Kläranlage und einer Erhöhung der Reinigungsintervalle der Zulaufkanäle zum Klärwerk gegen. Das Ziel ist, die Geruchsbelästigungen so weit wie möglich zu reduzieren, um die Beeinträchtigung für die Anwohner im unmittelbaren Umfeld zu minimieren.

Der Stadtentwässerung ist es wichtig zu verdeutlichen, dass die zurzeit bestehenden unangenehmen Gerüche nicht mehr aus dem Bereich der Klärschlammtrocknung kommen. Die dort installierte Abluftreinigung arbeitet einwandfrei. Ursache der Gerüche jetzt sind die Hitze und die Trockenheit.

Die Experten der Stadtentwässerung sind dennoch regelmäßig im Umfeld der Kläranlage unterwegs, prüfen die Gegebenheiten und arbeiten mit Hochdruck an weiteren Verbesserungen.

PM Stadtverwaltung Göppingen

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