Abfallwirtschaftsbetriebs Göppingen zur Abfallbilanz Baden-Württemberg 2025: Im Landkreis Göppingen weniger Restmüll und mehr Bioabfälle getrennt

Die heute vom Land Baden-Württemberg vorgestellte Abfallbilanz 2025 zeigt landesweit eine erfreuliche Entwicklung. Das Restmüllaufkommen geht weiter zurück, während die getrennte Erfassung von Bioabfällen zunimmt. Auch der Landkreis Göppingen folgt diesem positiven Trend.

Im Landkreis Göppingen verringerte sich die Hausmüllmenge von 22.187 Tonnen im Jahr 2024 auf 21.052 Tonnen im Jahr 2025. Das entspricht einem Rückgang um 1.136 Tonnen beziehungsweise 5 Kilogramm je Einwohner und Jahr (81 Kilogramm je Einwohner und Jahr).

Gleichzeitig stieg die getrennt erfasste Menge an Küchenabfällen und Bioabfällen von 13.315 Tonnen auf 14.354 Tonnen. Das bedeutet ein Plus von 1.040 Tonnen beziehungsweise 5 Kilogramm je Einwohner und Jahr (56 Kilogramm je Einwohner und Jahr).

Diese Entwicklung zeigt, dass sich das Trennverhalten der Bürger im Landkreis Göppingen weiter positiv entwickelt. Wertvolle Bioabfälle gelangen zunehmend dorthin, wo sie hingehören. In die getrennte Sammlung und anschließend in die stoffliche und energetische Verwertung. Dadurch können aus Bioabfällen sowohl erneuerbare Energie als auch hochwertiger Kompost gewonnen werden.

Auch die Grünschnittplätze im Landkreis werden weiterhin sehr gut angenommen. Im Jahr 2025 wurden dort 49.382 Tonnen Grüngut angeliefert, nach 41.919 Tonnen im Vorjahr (191 Kilogramm je Einwohner und Jahr). Die Mengen unterliegen zwar witterungsbedingten jährlichen Schwankungen, verdeutlichen aber zugleich die hohe Akzeptanz und intensive Nutzung der Grünschnittplätze im Landkreis Göppingen.

Mit Blick auf die Einführung der KüchenBio-Tonne zum 1. Januar 2027 sieht sich der Abfallwirtschaftsbetrieb in seinem eingeschlagenen Weg bestätigt. Ziel ist es, den Anteil organischer Abfälle im Restmüll weiter deutlich zu reduzieren und noch mehr wertvolle Bioabfälle einer hochwertigen Verwertung zuzuführen.

Zitat von Betriebsleiter Julian Kuhn:

„Die aktuellen Zahlen zeigen deutlich, dass die Bürger im Landkreis Göppingen ihre Abfälle immer besser trennen. Jeder Kilogramm Bioabfall, der nicht im Restmüll landet, ist ein Gewinn für Klima, Ressourcenschutz und Energiegewinnung. Mit der Einführung der KüchenBio-Tonne schaffen wir ab 2027 die Voraussetzungen, diesen positiven Trend konsequent fortzusetzen. Unser Ziel ist es, den Bioabfallanteil im Restmüll weiter zu senken und noch mehr organische Abfälle hochwertig zu verwerten.“

PM Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Göppingen

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