Der erste Abschnitt wurde nicht direkt mit KI erstellt, habe sie aber genutzt und zusammenkopiert.
In der Nacht vom 13. auf den 14. Juni 1941 begannen die sowjetischen Behörden in den annektierten Gebieten mit Massendeportationen. Rund 80.000 Menschen aus dem Baltikum, Bessarabien und der Bukowina wurden in Viehwaggons nach Sibirien verschleppt, wo sie in Gulag-Lagern Zwangsarbeit leisten mussten oder in Sonderansiedlungen interniert wurden. Die Verschleppungen folgten dem Ziel, die lokale Elite, politische Gegner sowie unabhängige Strukturen systematisch zu zerschlagen. Die Aktion traf die Gesellschaften unvorbereitet. Gezielt wurden Geistliche, Lehrer, Militärs, ehemalige Regierungsmitglieder und Geschäftsleute ins Visier genommen. Viele Familien wurden an den Sammelstellen getrennt. Ein Großteil der Frauen und Kinder kam in unwirtliche Gebiete wie Kirow und Nowosibirsk, wo viele an Kälte und Mangelernährung starben. Nur ein Bruchteil der Verschleppten kehrte nach Jahren in die Heimat zurück.
Wenige Wochen später begann der deutsche Angriff auf die Sowjetunion und unter diesen Umständen war nachvollziehbar, dass die damals von der Sowjetunion geknechteten Völker diesem Vorgehen erst einmal positiv gegenüberstanden – die wenigsten ahnten, dass die folgende Terrorherrschaft noch schlimmer werden wird. Ich habe jetzt erst von diesen stalinistischen Verbrechen erfahren und meine, diese müssten viel mehr thematisiert werden, damit wir wissen, was uns droht, wenn Russland wieder die Vorherrschaft gewinnt.
Am 16. Juni 1976 fand der Aufstand von Soweto gegen die Apartheid statt, der zu einer Welle des Protests führte:
Der Anfang des Ende des Apartheid. Ich verneige mich in Ehrfurcht und Demut vor den Opfern der damaligen Zeit. Man muss aber auch die Doppelmoral des Westens an dieser Stelle ansprechen. Aus Angst gegen eine sowjetische Vorherrschaft in Afrika, unterstützte man die weißen Rassisten am Kap der Guten Hoffnung. Dann erst fingen Sanktionen an, aber es sollte noch 14 Jahre dauern, bis die Apartheid langsam zu Ende ging. Doch bis heute hat Südafrika Probleme mit Korruption, Kriminalität und sozialer Ungleichheit – der Weg ist also noch lang.
Dann bin ich entsetzt über Alexander Dobrindt Aussage zum Bürgergeld:
Ich sehe das ganz anders. Es gibt Berechnungen, die besagen, dass der Satz um mindestens 110€ zu niedrig ist und der letzte Stand ist, dass die aktuelle Berechnung durch das Bundesverfassungsgericht als gerade noch so konform angesehen wurde. Wenn Dobrindt also sagt, das Existenzminimum soll gerade noch abgedeckt werden, müsste der Satz erhöht werden. Das ist wieder einmal so ein Fall, wo von wahren Problemen abgelenkt werden soll, indem Scheindebatten geführt werden, anstatt man Geld da holt, wo es wirklich was abzuschöpfen gibt.
Ich hoffe an dieser Stelle, dass die wirklich noch Christsozialen innerhalb der CSU den Innenminister für seine populistische Scheiße klar in die Schranken weisen, denn Leute wie er zerstören auch ihre Partei. In den letzten Wochen gab es ja massive Kritik an Markus Söder und es werden schon potenzielle Nachfolger als Ministerpräsident gehandelt. Alexander Dobrindt ist klar der Falsche! Söder versucht jetzt verzweifelt, mit Kurswechsel und mehr Dialog verspielten Kredit wieder einzuholen, aber das wird ihm nicht gelingen. Ich vermute, der Druck auf ihn wird steigen und seine Tage als MP sind gezählt. Wahrscheinlich wird er auf Bundesebene weggelobt – vielleicht sogar als neuer Innenminister, da auch Dobrindt sich viele Fauxpas leistet. Eigentlich sind alle aktuellen CSU-Minister in der Landesregierung geeigneter als er und ich hoffe, dass er bald abgelöst wird. Mein Favorit ist der aktuelle Wissenschaftsminister Markus Blume. Ein besonnener Mann der Mitte, vielleicht ein bisschen technokratisch, aber ein Brückenbauer, der nah am Volk ist.
Ein Thema, das mir schon lange unter den Fingernägeln brennt, ist „Ghosting“. Sprich, wenn sich jemand auf einmal nicht mehr meldet. Dies kann privat, in der Beziehung, im Beruf, aber auch im Ehrenamt passieren. Ist mir auf allen Ebenen schon passiert und ich finde es ehrlich gesagt einen sehr schlechten Stil. Es gab auch schon Menschen, die daran zugrunde gegangen sind. Es gab auch schon Fälle, wo ich mich nicht mehr bei Menschen gemeldet habe, aber das waren wirklich berechtigte Einzelfälle und ich möchte nicht ausschließen, dass es auch Menschen gibt, die es verdient haben, geghostet zu werden. Aber im Großen und Ganzen sollte es andere Möglichkeiten geben.
Man kann sich auseinanderleben und in solchen Fällen ist es vielleicht auch besser, wenn man keinen Kontakt mehr hat. Aber das spüren i. d. R. beide Seiten und sollte es eine Seite vielleicht nicht merken, dann sollte man auf Kontaktversuche wenigstens reagieren und absagen. Irgendwann merkt der andere es dann schon. Auch im Beruf kann es zu Differenzen kommen, wodurch eine Trennung sinnvoll ist. Dann muss man aber erst einmal versuchen, Differenzen zu klären und wenn das nicht hilft, offen über Meinungsverschiedenheiten reden. Sollten sich die Fronten weiter verhärten, kann man unter Umständen Ghosting in Betracht ziehen.
In Fällen, in denen ich Opfer von Ghosting wurde, war mir in den meisten Fällen klar, dass irgendwas nicht stimmt, konnte mir aber oft nicht erklären, was – manchmal hatte ich auch eine Vermutung. In manchen Fällen waren aber auch Missverständnisse oder Überforderung die Erklärung, und alles hat sich im Laufe der Zeit in Wohlbefinden aufgelöst. Wenn ich nicht zumindest eine Vermutung habe, was los sein könnte, setze ich so lange nach, bis ich eine Antwort erhalte, die zumindest gut begründet ist – ob ich sie wirklich glaube, ist eine andere Frage, aber ich kann halt leider keine Gedanken lesen. Dies ist auch eine erzieherische Maßnahme, damit die Ghoster sich in Zukunft doppelt überlegen, ob sie weiter ghosten. Auf der anderen Seite ist mir manchmal auch einfach meine Zeit zu schade, so dass ich es auf sich beruhen lasse – und auch das muss jeder für sich entscheiden, da man einfach überlegen muss, wie man seinen Tag gestaltet. Interessant ist, dass wenn man irgendwann mal mit persönlichen Auftauchen droht, man auf einmal doch eine Reaktion bekommt – ich bin mir ehrlich gesagt nicht sicher, ob ich wirklich schon einmal deswegen irgendwo uneingeladen aufgetaucht bin, denn allein das Androhen scheint meistens zu wirken.
Alles in allem sollte Ghosting, bis auf begründete Einzelfälle, einfach unterlassen werden, da es nervt und Menschen auch daran zerbrechen können. Es gibt mildere Mittel, wie einfach nie Zeit haben, bis der andere merkt, was los ist oder in geschäftlichen Dingen einfach Absagen zu erteilen. Wenn alles nicht hilft, kann Ghosting das letzte Mittel sein, aber dafür muss der gegenüber schon sehr penetrant oder schwer von Begriff sein. Oftmals hat die andere Seite auch berechtigte Interessen, die einen selbst vielleicht gerade nerven, der andere aber dringend braucht. Da ist es doch einfacher abzusagen oder sich kurz damit zu befassen.
Marcel Kunz