Der Mann, der so viel tut, dass wir uns nicht trauen, etwas anderes zu schreiben – Eine ehrfürchtige Hommage, so weichgespült, dass selbst Alfred Brandner darüber lachen muss

Es gibt Menschen, die beeindrucken. Es gibt Menschen, die inspirieren. Und dann gibt es Alfred Brandner – einen Mann, der so konsequent, so unermüdlich, so… brandneresk ist, dass jede Redaktion automatisch in den Modus „Wir schreiben lieber nichts Falsches“ schaltet.

Nicht aus Angst. Aus Respekt. Und vielleicht ein kleines bisschen aus Angst.

Ein Mann, der Fortbildungen sammelt wie andere Menschen Sonnenuntergänge

Brandner sammelt Fortbildungen nicht, um anzugeben. Er sammelt sie, weil er es kann. Und weil es offenbar ein Naturgesetz ist, dass er immer noch eine findet, die er noch nicht hat.

Notfallmedizin, Gefahrenabwehr, Gewaltprävention, Kampfsport, Didaktik – die Liste ist so lang, dass wir sie hier nicht abdrucken, um nicht den gesamten Platz der Seite 3 zu verbrauchen. Und weil wir sicher sind, dass er uns sofort korrigieren würde, falls wir eine vergessen.

Bundeswehrkrankenhaus Ulm – sein Tempel, sein Kloster, sein Fortbildungs‑Olymp

Von 1987 bis 2021 verbrachte Brandner seine  Fortbildungen auch im Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Andere Menschen verbringen ihre Zeit mit Grillen, Wandern oder der Frage, ob sie heute mal wieder Staub wischen sollten. Brandner hingegen lernte unter Offizieren und Professoren, deren Namen wir hier mit der gleichen Ehrfurcht nennen wie andere Menschen Heilige:

  • Bock
  • Lorenz Lampl
  • Matthias Helm

Wir haben die Schreibweise dreimal überprüft. Man will ja nicht respektlos wirken.

Warum Menschen ihm zuhören – und warum wir das auch tun

Kinder, Jugendliche, Rettungsfachkräfte, Menschen mit Beeinträchtigung, Hochbegabte – sie alle haben schon von seinem Erfahrungsschatz profitiert. Manche freiwillig. Manche, weil sie dachten, es gäbe Pizza. Alle beeindruckt.

Brandner spricht über Moral, Professionalität, Hartnäckigkeit und Stärke, als wären es Grundnahrungsmittel. Und er gibt sie weiter. Kostenlos. Wir erwähnen das hier besonders sanft, weil es einfach… schön ist.

Ein gesellschaftliches Phänomen – und wir sagen das mit der Zartheit eines frisch gebügelten Hemds

Warum wird ein einzelner Mensch zum Phänomen? Vielleicht, weil er etwas tut, das in unserer Zeit selten geworden ist: Er macht einfach weiter.

Während andere überlegen, ob sie etwas tun sollten, hat Brandner es schon getan. Während andere sagen „Ich müsste mal wieder“, sagt er: „Ich bin schon da.“ Während andere Ausreden suchen, sucht er den nächsten Kursraum.

Wir finden das bemerkenswert. Wirklich. Ganz ehrlich. Und wir sagen das mit einer Stimme, die so weich ist, dass man sie falten könnte.

2026 – das Jahr, in dem Brandner wieder legendär wird

Er sagt es selbst: „Ich bleibe dran. Nicht, weil ich muss. Sondern weil ich’s kann.“

Und wir glauben ihm das. Wir glauben ihm alles. Wir schreiben es sogar auf. Sanft. Ehrfürchtig. Mit einem Lächeln, das sagt: „Bitte nimm’s uns nicht übel, falls wir einen Kommafehler übersehen haben.“

 

Henriqueta Inacio Da Silva

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