Nach einer mutmaßlichen Brandstiftung in Göppingen nahm die Polizei nun einen Tatverdächtigen fest.
Wie berichtet kam es im Januar zum Brand einer Hütte in Göppingen. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 300.000 Euro. Durch umfangreiche Ermittlungen gelang es der Kriminalpolizei Ulm einen 45-jährigen Tatverdächtigen zu ermitteln. Er steht im Verdacht, den Brand in der Hütte selbst gelegt zu haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm erließ das Amtsgericht Ulm einen Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen wegen Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, Sachbeschädigung und Versicherungsbetrug.
Der Mann mit türkischer Staatsangehörigkeit wurde sodann auf Antrag der Staatsanwaltschaft Ulm zur Festnahme ausgeschrieben. Der Kriminalpolizei Ulm gelang es nun, den Tatverdächtigen am 16.02.2026 widerstandslos festzunehmen. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung sowie seiner Geschäftsräume wurden Beweismittel sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Nach einer richterlichen Vorführung am 17.02.2026 beim Amtsgericht Ulm wurde der bestehende Haftbefehl in Vollzug gesetzt. Zu den Tatvorwürfen machte er bislang keine Angaben. Der Tatverdächtige befindet sich nun in einer Justizvollzugsanstalt. Die weiteren Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Ulm und der Kriminalpolizei Ulm dauern an.
PM Polizeipräsidium Ulm