Geschichten sind dann wunderschön, wenn Menschen sie verstehen – Vom Schulaufsatz zum Chronisten des echten Lebens

Er war nie Journalist. Er hat einfach geschrieben. Und nie wieder aufgehört.

Schon in der Grundschule waren Aufsätze kein Pflichtprogramm, sondern ein Spielplatz. Später, in der Fachschule, wurden daraus Beschreibungen von Glasprodukten. Auf See folgten Wetterberichte für den Dienst – nüchtern, präzise, notwendig. Und im Rettungsdienst schließlich jene Notfallprotokolle, die mehr waren als Formulare: kleine Momentaufnahmen menschlicher Abgründe und Wunder.

Daraus wuchsen Leserbriefe. Fachbeiträge. Kritiken. Und irgendwann Texte, die Menschen berührten, weil sie aus einer Welt stammen, die man nicht erfinden kann.

Kein Journalist – ein Chronist

Heute sagt er über sich:

„Ich bin kein Journalist. Ich bin ein Chronist des echten Lebens.“

Ein Gmünder, der Glut in der Glashütte bändigte. Der Stürme auf See überstand. Der im Rettungswagen Angst, Gewalt und Hoffnung gleichzeitig erlebte.

Seine Geschichten beginnen nicht mit Statistiken. Sie beginnen mit Herzklopfen. Mit Blaulicht, das die Dunkelheit zerschneidet. Mit Menschen, die fallen – und anderen, die sie wieder aufrichten.

Themen, die brennen

Ob Rettungswesen, Notfallmedizin, Kampfsport, Gewaltprävention, Seefahrt oder Glasmacherleben – seine Texte haben viele erreicht. Nicht nur in großen Medien wie:

  • ARD‑Morgenmagazin
  • dpa
  • SWR, WDR, MDR, RTL, SAT.1
  • Deutsches Ärzteblatt
  • Ärztezeitung
  • Meraner Stadtanzeiger
  • Taekwondo aktuell
  • Einhornjahrbuch
  • „Unternehmen Feuerwehr“ (Ecomed Verlag)
  • Stuttgarter Zeitungen (StZN)

Auch regionale Portale, private TV‑Sender und lokale Printmedien haben seine Arbeit aufgegriffen. Weil sie nah dran ist. Weil sie echt ist. Weil sie aus einer Stadt kommt, die er liebt – und die ihn geprägt hat.

Warum seine Texte wirken

Er kennt die Formate nicht perfekt. Er hat nie journalistische Regeln gelernt. Kapitel, Gliederungen, Struktur – da gibt es Luft nach oben.

Aber seine Themen treffen. Sie unterhalten nicht nur. Sie helfen. Sie erklären. Sie öffnen Augen.

Denn Geschichten sind dann wunderschön, wenn Menschen sie verstehen.

 

Alfred Brandner

 

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