Landesregierung fördert Innovation in Betrieben in Baden-Württemberg

Der SPD-Abgeordnete Hofelich: „Mit  Technologietransfermanagern, Digital-Lotsen und der Transferplattform Industrie 4.0 unterstützt die Landesregierung die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft entscheidend. Besonders kleine und mittlere Unternehmen profitieren davon. Dies ist eine Chance für Wahlkreis“

Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft investiert 1,7 Mio. Euro und schafft Stellen für zehn Technologietransfermanagerinnen und -manager. Für Digital-Lotsen sind Haushaltsmittel in Höhe von rund einer Mio. Euro vorgesehen und das Pilotprojekt Transferplattform Industrie 4.0 wird mit zwei Mio. Euro gefördert. „Ein starkes Signal aus dem jüngst verabschiedeten Nachtragshaushalt für das Technologieland Baden-Württemberg. Und eine Chance für die Unternehmen im Wahlkreis Göppingen“, so Hofelich.

Die Technologietransfermanagerinnen und -manager sollen die Zusammenarbeit von Betrieben und Forschungseinrichtungen anregen und so die Umsetzung von wissenschaftlichen Erkenntnissen in neue Produkte und Verfahren fördern. Die Stellen sind bei Industrie- und Handelskammern, Handwerkskammern sowie regionalen Wirtschaftsfördereinrichtungen angesiedelt.  „Die mittelständische Wirtschaft soll von der Wissenschaft passgenaue Lösungen für ihre Anforderungen erhalten und nicht umgekehrt. Dafür sind diese neu geschaffenen Stellen gedacht“, so Peter Hofelich MdL.

Digital-Lotsen sollen kleinere Betriebe, vor allem im Handwerk, auf dem Weg in eine digitale Zukunft begleiten. „Wir als Landesregierung werden diese einstmals von der Bundesregierung erdachte Hilfe für mittelständische Firmen, um die Herausforderungen der Digitalisierung zu bewältigen, nun finanziell übernehmen und fortentwickeln. Gerade für das Handwerk ist dies eine willkommene Hilfestellung, wie mir von deren Repräsentanten bestätigt wird“, erläutert der Göppinger Abgeordnete Hofelich.

Um die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft zu koordinieren wird das Steinbeis Unternehmen ‚Transferplattform Industrie 4.0‘, an dem Steinbeis und die Hochschulen Aalen, Esslingen und Heilbronn beteiligt sind, gegründet. Hofelich: „Dieses Pilotprojekt wird maßgeblich von Professor Rainer Würslin vom Standort Göppingen der Fachhochschule Esslingen vorangetrieben.“ Die Transferplattform Industrie 4.0, die insbesondere von den Abgeordneten Drexler, Maier und Hofelich im Sinne derer Hochschulstandorte unterstützt wurde, soll den Wissenschaftstransfer zwischen klein- und mittelständischen Unternehmen und den drei Hochschulen, vor allem im Bereich Automobilindustrie, praktisch begleiten. Konkret legen die Beteiligten die Anforderungen an die zu entwickelnde technische Lösung fest, die dann im Rahmen von FuE-Projekten, Beratung und Expertise sowie Aus- und Weiterbildung in den Industrie-4.0- Laboren der Hochschulen umgesetzt werden.

PM

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