Der Tag des Waldes am 21. März rückt die Bedeutung der Wälder für Klima und Wasserhault in den Mittelpunkt. Pilotprojekte im Land zeigen, wie Mischwälder Klimaextremen wie Starkregen und Dürre besser standhalten können.
SymbolbildDer Klimawandel macht einen Umbau der Wälder notwendig. „Wir wissen heute, dass strukturreiche Mischwälder einen positiven Beitrag für die Regulierung des Wasserhaushalts leisten“, erklärte Minister Hauk. „Vor allem Laubmischwälder lassen in der laubfreien Zeit im Winter mehr Regen und Schnee bis zum Boden durchdringen, was die Neubildung von Grundwasser maßgeblich unterstützt“, betonte Hauk.
Pilotprojekte zum Wasserrückhalt im Wald
Die Forstliche Versuchs- und Forschungsanstalt begleitet landesweit zahlreiche Projekte zum Wasserrückhalt im Wald. Die Projekte haben Pilotcharakter und werden daher wissenschaftlich begleitet, um so wertvolle Erfahrungen in der Wirksamkeit und Umsetzung verschiedener Maßnahmen zu sammeln. Die Palette an Maßnahmen reicht von einer Optimierung des Wasserabflusses an Waldwegen, über die Zwischenspeicherung von Oberflächenabfluss in Mulden oder Retentionsflächen, bis hin zu einer Renaturierung von Gewässern im Wald.