Susanne Herre: „Die Debatte über die Erbschaftsteuer trifft unsere Familienunternehmen zur Unzeit“

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) kritisiert Pläne zur Erhöhung der Erbschaftsteuer für Betriebsvermögen, weil sie gerade der baden-württembergischen Wirtschaft massiv schaden würden. Schließlich sind das Land und die Region Stuttgart geprägt von Familienunternehmen – sie sind geradezu die Grundlage des wirtschaftlichen Erfolgs.

„Familienunternehmen denken in Generationen und sind am Standort tief verwurzelt“, sagt Susanne Herre, Hauptgeschäftsführerin der IHK Region Stuttgart, die innerhalb des BWIHK für das Thema Steuern federführend ist. „Diese Unternehmen schaffen Stabilität, fördern Innovationen und helfen, Krisen zu bewältigen. Das funktioniert jedoch nur, wenn sie nicht gezwungen sind, dem Unternehmen Kapital zu entziehen, um eine höhere Erbschaftsteuer zu finanzieren. „Gerade jetzt, wo die Konjunktur eine leichte Aufhellung zeigt, schadet eine solche Debatte. Wir sollten das zarte Pflänzchen des Aufschwungs jetzt nicht abwürgen – insbesondere in Hinblick darauf, dass ausländische Wettbewerber diese Steuer vielfach nicht zu befürchten haben.“

Der Baden-Württembergische Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) ist eine Vereinigung der zwölf baden-württembergischen Industrie- und Handelskammern (IHKs). In Baden-Württemberg vertreten die zwölf IHKs die Interessen von mehr als 650.000 Mitgliedsunternehmen. Zweck des BWIHK ist es, in allen die baden-württembergische Wirtschaft und die Mitgliedskammern insgesamt betreffenden Belangen gemeinsame Auffassungen zu erzielen und diese gegenüber der Landes-, Bundes- und Europapolitik sowie der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK) und anderen Institutionen zu vertreten.

 

PM Baden-Württembergischer Industrie- und Handelskammertag

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