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TuS N-Lübbecke – FRISCH AUF! 25:25 (10:11)

FRISCH AUF! trat in Lübbecke erneut ohne Adrian Pfahl an, zudem war Jacob Bagersted angeschlagen. Das Spiel begann aus FRISCH AUF!-Sicht zäh, vor allem weil herausgespielte Chancen mit schlechten Würfen erfolglos abgeschlossen wurden. Je zwei Fehlwürfe von den Außenspielern führten zum frühen Wechselbedarf auf diesen Positionen. Lediglich den Paraden von Primoz Prost war es zu verdanken, dass FRISCH AUF! bis zum 3:3 (11.) dran blieb.

Beide Angriffsreihen konnten sich in der Folge kaum gegen die dominanten Abwehrreihen durchsetzen. Beim TuS war der bewegliche Kreisläufer Nils Torbrügge ein steter Gefahrenherd. Er war es auch, der in der 18. Spielminute mit seinem dritten Treffer zum 6:4 traf. Eine Unterzahlsituation von FRISCH AUF! bestraften die Hausherren dann mit zwei Treffern ins leere Tor zum 8:4, nachdem dem Göppinger Angriff nach Fehlwurf und technischem Fehler Ballverluste unterlaufen waren. Rolf Brack nahm die erste Auszeit und danach kam FRISCH AUF! besser ins Spiel. Treffer von Allan Damgaard, Joscha Ritterbach und Jacob Bagersted, der jetzt trotz Schmerzen auflief, brachten den Anschluss, den auch Paraden von Primoz Prost erst möglich gemacht hatte. In der 27. Minute war der Ausgleich zum 9:9 geschafft. Tim Kneule und Zarko Sesum stellten die 10:11-Halbzeitführung her, die vor allem dem bis dahin besten FRISCH AUF!-Spieler Primoz Prost zu verdanken war.

Nach der Pause glich der TuS immer wieder aus, aber FRISCH AUF! ging postwendend wieder mit einem Treffer in Führung. Ab dem 15:15 unterliefen dem TuS etliche technische Fehler, die die Grün-Weißen durch Treffer von Tim Kneule zu einer 15:17-Führung nutzen konnten (42.). Zudem ging FRISCH AUF! jetzt konsequent auf das 7-gegen-6-Angriffsspiel über. Ein Treffer ins leere Tor brachte zwar den 18:18-Ausgleich (46.), aber bis zum 20:22 (51.) durch Daniel Fontaine zahlte sich die Taktik schon wieder aus. Gute Abwehrarbeit und Primoz Prost waren in dieser Phase ebenfalls ein wichtiger Faktor. Kresimir Kozina holte ein ums andere Mal Siebenmeter heraus, die Marcel Schiller eigentlich sicher verwandelte, dann aber ausgerechnet beim Stand von 23:24 (57.) erstmals vom Strich an Peter Tatai scheiterte. Lübbecke glich unter Zeitspielandrohung aus. Das Spiel, das zu einem atemberaubend spannenden Kampfspiel geworden war, stand auf des Messers Schneide. Kresimir Kozina markierte in unnachahmlicher Manier den 24:25-Führungstreffer, den Lübbeckes Bester Jens Bechtloff per Siebenmeter egalisierte. FRISCH AUF! ging in den letzten Angriff, konnte aber leider keinen weiteren Treffer setzen, so dass man sich leistungsgerecht 25:25 trennte.

FRISCH AUF!-Trainer Rolf Brack: „Wir haben in den letzten 13 Gegenangriffen 10 Treffer bekommen, daher gab es letztlich keinen Sieg für uns. Das heutige Spiel war das 4. Spiel in 10 Tagen. Vor allem die langen Reisen haben uns viel Kraft gekostet. Ich kann daher mit dem Punktgewinn, den wir uns erkämpft haben, heute gut leben. Zudem müssen wir die Leistung des Gegners respektieren, weil er meiner Meinung nach sein bestes Saisonspiel gemacht hat. Ein großes Lob möchte ich Jacob Bagersted aussprechen, der sich trotz schmerzhafter Blessur für die Mannschaft eingesetzt hat.“

TuS: Birlehm 1 (1.-51.), Tatai (51.-60.); Genz 1, Kaleb 2, Bechtloff 9/2, Grabarczyk, Gierak, Bagaric 2, Gruszka, Rakovic 2/2, Torbrügge 6, Schade 2, Zetterman, Hövels, Remer.

FRISCH AUF!: Prost, Rebmann (ne.); Kneule 3, Ritterbach 2, Damgaard 2, Trost 1, Bagersted 2, Sesum 3, Fontaine 1, Schiller 9/6, Rentschler, Schöngarth, Kozina 2.

Strafen: 4/3.

Zuschauer: 1349.

Schiedsrichter: Köppl / Regner.

PM FRISCH AUF! Göppingen

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