Für die laufende Saison 2025/26 erhalten zehn Vereine aus der Alsco HBF sowie der 2. Alsco HBF das Jugendzertifikat für ihre herausragende Jugendarbeit. Fünf dieser Vereine wurde die besondere Auszeichnung des Jugendzertifikats mit Stern verliehen.
Die Förderung des leistungsorientierten Nachwuchshandballs steht bei der Verleihung des Jugendzertifikates der Alsco Handball Bundesliga Frauen im Fokus. Bei der insgesamt zehnten Verleihung können sich zehn Vereine aus der Alsco HBF und der 2. Alsco HBF über diese Auszeichnung freuen.
Fünf dieser zehn Vereine wurde dabei das Jugendzertifikat mit Stern verliehen – diese höhere Stufe des Jugendzertifikats berücksichtigt unter anderem Kooperationen zwischen den Vereinen und Schulen in der Förderung junger Nachwuchsspielerinnen.
Die folgenden Vereine erhalten das Jugendzertifikat für die Saison 2025/26:
1. Bundesliga:
Jugendzertifikat mit Stern ★: HSG Blomberg-Lippe, Buxtehuder SV, Borussia Dortmund
Jugendzertifikat: HSG Bensheim/Auerbach, Frisch Auf Göppingen, SV Union Halle-Neustadt, TuS Metzingen
2. Bundesliga:
Jugendzertifikat mit Stern ★: HC Leipzig, SV Werder Bremen
Jugendzertifikat: Bergischer HC
Die Vergabe des Jugendzertifikates beruht auf einem Punktesystem, welches die Bereiche Mannschaften und Ligazugehörigkeit, Mitarbeiter und Qualifikationen, Training und Trainingsumfänge, sowie sportmedizinische Untersuchungen und Kooperationen mit Schulen (Morgentraining) umfasst. Des weiteren ist das Vorhalten eines Schutzkonzeptes im Kontext physischer, psychischer und sexualisierter Gewalt obligatorisch. Die ausgezeichneten Vereine haben mit ihren Nachwuchskonzepten die notwendige Punktzahl zur Erteilung des Jugendzertifikates erreicht, sowie die sonstigen Voraussetzungen bedingungslos erfüllt.
Alle übrigen Vereine der Alsco HBF haben das Zertifikat nicht beantragt oder aufgrund einer nicht erreichten Gesamtpunktzahl nicht erhalten. Vereine, die das Jugendzertifikat für die jeweilige Spielzeit nicht erhalten oder keinen Antrag gestellt haben, zahlen absprachegemäß in einen Fonds ein. Die Mittel aus diesem Fonds kommen Projekten zugute, welche die Nachwuchsarbeit im Handballsport fördern, zum Beispiel Trainerfortbildungen wie das HBF-Trainersymposium, Jugendveranstaltungen, Kindertrainingsseminare oder auch Schulaktionen.
Die Kriterien zur Erlangung des Zertifikats wurden durch einen Zertifizierungsausschuss, bestehend aus Gino Smits (Bundestrainer U17/18 weiblich), Carsten Schmidmeister (Referent Sport- und Nachwuchsförderung, Alsco HBF) und Christoph Wendt (Geschäftsführer der Alsco HBF) geprüft. Die Richtlinien zur Vergabe des Jugendzertifikats sind hier einsehbar.
Das Jugendzertifikat stellt ein ligaübergreifendes Gütesiegel dar, welches die Rahmenbedingungen in den Vereinen honoriert, von denen die Nachwuchsspielerinnen profitieren. Ziel des Jugendzertifikats ist die Sicherung sowie kontinuierliche Fort- und Weiterentwicklung qualitativer Jugendarbeit in den Vereinen, um so für deutsche Nachwuchsspielerinnen die Voraussetzungen zu schaffen, in ihren Clubs zu Spitzenspielerinnen zu reifen.
PM Alsco HBF