Konsens der Taskforce Zuverlässige Bahn: Fahrplanausdünnungen sind nur Ultima Ratio

„Es gibt bessere Vorschläge, als Züge zu streichen, damit die Bahn wieder pünktlicher und zuverlässiger wird“, sagte Minister Hermann nach der Vorstellung der Ergebnisse der Taskforce Zuverlässige Bahn. Baden-Württemberg hat als eines von fünf Bundesländern in der Taskforce mitgewirkt. „Mit dem Bericht liegen nun 22 Maßnahmen vor, die den Bahnbetrieb im Alltag stabiler und pünktlicher machen sollen. Das ist überfällig. Jetzt müssen sie umgesetzt werden.“ Der Bund ist besonders bei der Finanzierung von Ausbaumaßnahmen in überlasteten Großstadtknoten gefordert.

Für die Länder war wichtig, dass der Bericht klarstellt: Stabilisierende Maßnahmen wie Pufferminuten in den Knoten dürfen nicht zu Einschränkungen im Taktverkehr führen. Fahrplanausdünnungen einzelner Züge sind nur als Ultima Ratio in besonderen Situationen und im Konsens aller Beteiligten möglich. Alle anderen organisatorischen Maßnahmen gehen vor. Diese Aussagen nehmen wir ernst.

Zudem konnten die Länder erreichen, dass sich die DB verpflichtet, notwendige Ausbaumaßnahmen zügig zur Baureife zu bringen. „Mittel- und langfristig müssen wir die nötigen Kapazitäten für einen weiteren Angebotsausbau schaffen“, so Hermann. Weiter sagte er: „Damit ist ein tragfähiger Kompromiss erreicht, um die Balance zwischen Taktdichte und Pünktlichkeit zu verbessern. Daran werden wir konstruktiv mitwirken.“

 

PM Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg

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