Mit dem Projekt „Bio gemeinsam genießen“ stärkt das Land gesundheitsfördernde, nachhaltige und genussvolle Speisen in der Gemeinschaftsverpflegung. Über zwei Jahre hinweg wurden insgesamt 16 Einrichtungen, Betriebe und Caterer begleitet.
SymbolbildDie Projektbeteiligten engagierten sich über den gesamten Zeitraum hinweg für mehr regionales Bio auf den Tellern, optimierten ihre Speisepläne und reduzierten ihre Lebensmittelabfälle – für eine ausgewogene und nachhaltige Gemeinschaftsverpflegung.
Anteil von regionalen Bio-Lebensmitteln vervierfacht
In dem Aktionszeitraum haben verschiedene Expertinnen und Experten mitgewirkt und konnten dadurch wichtige Inhalte vermitteln und neue Impulse in die Küchen geben. Im Schnitt konnte der Anteil von regionalen Bio-Lebensmitteln von sieben Prozent auf rund 30 Prozent im Speiseplan erhöht werden. „Durch solche Aktionen soll es verstärkt gelingen, den Anteil regionaler Bio-Lebensmittel markt- und nachfrageorientiert zu erhöhen. Dabei sehen wir im Bereich der Außer-Haus-Verpflegung einen entscheidenden Hebel“, sagte Minister Hauk.
Neben Beratungen zur Produktbeschaffung, wurden auch die Themen Kommunikation, Speiseplanung und die Reduzierung der Lebensmittelverschwendung in den Blick genommen. Die Einrichtungen haben ihr Speiseangebot optimiert und ausgewogen gestaltet. Durch den bewussten Umgang mit Lebensmitteln konnten über den Projektzeitraum hinweg Lebensmittelabfälle deutlich reduziert werden. Die eingeübten Abläufe sollen auch zukünftig Kosten und Ressourcen einsparen. „Die Projektteilnehmerinnen und -teilnehmer haben sich für eine nachhaltige und ausgewogene Verpflegung in ihrer Einrichtung beziehungsweise ihrem Betrieb stark gemacht. Sie haben sehr gute Ergebnisse erreicht und erfahren dafür Anerkennung. Das soll weiter motivieren“, lobte Minister Hauk.
Zweite Projektrunde abgeschlossen
Das Projekt „Bio gemeinsam genießen – Regionales Bio in Kantine, Mensa & Co“ wurde in der zweiten Projektrunde durchgeführt. Die erste Projektrunde fand von Januar 2021 bis Dezember 2023 und die zweite Runde von April 2024 bis Februar 2026 statt.
Mehr über die 14 Bio-Musterregionen in Baden-Württemberg ist online zu finden; hier sind auch die Kontaktdaten hinterlegt.