GdP fordert Verbot von Blitzer-App

In der aktuellen Debatte über Blitzer-Apps fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) mit Blick auf die Gefahren und Kontrollprobleme die gesetzliche Untersagung der Bereitstellung von Blitzer- oder Kontrollstellenwarnungen über Apps oder Navigationssysteme.

„Eine Blitzer-App schützt Nutzer nur vor Bußgeldern und wir können deren Nutzung fast nicht kontrollieren. Autofahrer fahren nicht vorsichtiger, sondern schneller und das ist sehr gefährlich im Straßenverkehr“, meint der GdP Bundesvorsitzende Jochen Kopelke.

Das Benutzen von Blitzerwarn-Apps konterkariert aus Sicht der Gewerkschaft der Polizei (GdP) die Wirkung der Maßnahmen zur Geschwindigkeitsüberwachung. Entsprechende Apps gefährden dabei nicht nur die Verkehrssicherheit, sondern auch Leib und Leben der Einsatzkräfte und fordert daher deren gesetzliche Untersagung.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ist die größte Interessenvertretung der Polizeibeschäftigten Deutschlands. Sie engagiert sich für ihre bundesweit 210.000 Mitglieder, für die Zukunftsfähigkeit der Polizei sowie auf dem Gebiet der Sicherheits- und Gesellschaftspolitik.

PM Gewerkschaft der Polizei (GdP)

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