„Wir sind ungeduldig mit dem Fortgang für eine Tempo 30-Regelung in der mittleren Hauptstraße, wie ebenfalls mit veränderter Parkierung im gesamten Verlauf der Verkehrsachse, auch im Süden, wo es sehr hakt“, brachte es Werner Staudenmayer, bei einem Gespräch der SPD-Fraktion mit BM Dennis Eberle auf den Punkt. Dieser sicherte zu, für eine Verkehrsschau Druck zu machen. Und zeigte sich aufgeschlossen für das generelle Anliegen, zu dem GR Markus Ledermann im mittleren Abschnitt klar die Alternative aufmachte: „Bus oder Parken“, was auch für das lange geforderte einseitige Parkverbot spreche.
„Ein Jahr vor der Halbzeit“ war es dem Salacher Schultes ein Anliegen, in einem offenen Gespräch mit der SPD-Fraktion über brennende Sachthemen wie über die Zusammenarbeit im Rat zu sprechen. So gab es am vergangenen Montagabend vergangener Woche einen offenen und konstruktiven Austausch zu kommunalpolitischen Fortschritten für Salach. Zur Zusammenarbeit und zum Verwaltungsstil fand man klare Worte: „Die Unterlagen kommen öfter zu spät“, so Staudenmayer. „Die Tagesordnungen sind dicht und teilweise zu lang“, erinnerte Andi Tramacere. „Und die Rolle der einzelnen Gemeinderäte muss öffentlich gestärkt werden“, machte sich Peter Hofelich für eine bessere Darstellung der Debatten im Rat stark. Der Bürgermeister sagte zu, hier Änderungen einzubringen. „Der Umfang der Tagesordnungen resultiert aus der Vielzahl an Themen, die parallel durch Verwaltung und Rat vorangetrieben werden – im Sinne der Transparenz halte ich es daher für wichtig, diese auch im Gremium anzusprechen und zu diskutieren“, so BM Eberle. Denkbar sind zu großen Projekten, wie dem Umbau der Hauptstraße, den Kita-Bauprojekten, einer neuen Nutzung der Krautländer nach dem Aus für das Gemeinschaftszentrum oder natürlich dem ‚Schachenmayr‘ auch halbtägige Klausursitzungen. Und die Pünktlichkeit der Unterlagen dürfe trotz seinem Bestreben nach Aktualität nicht leiden. BM Eberle bedankte sich für die gute, konstruktive und sachorientierte Zusammenarbeit im Gremium. Umgekehrt bestätigte die Fraktion auch diesen Stil dankbar.
Spannend dann der Austausch zu den anstehenden Projekten: „Im Oberdorf wollen wir nach dem Kauf der ‚Krone‘ sowie eines anliegenden Grundstückes den Bebauungsplan voranbringen“, bestätigte Eberle. Die SPD unterstützt das und befürwortet, dass am Dorfbach ein gastronomisches Angebot mitten im Quartier ‚Oberdorf‘ wieder angesiedelt werden kann. Beim Dole „sieht es gut aus“, eine Sperr-Phase der Bahnstrecke für 2029 sei eingereicht, informierte der BM auf eine Nachfrage von GR Alex Gaugele. Und für die ‚Krautländer‘ will die SPD vorantreiben, wie eine bauliche Nutzung für dortige Wohnungen zusammen mit Freianlagen und dem aus dem ursprünglichen Entwurf des Gemeinschaftszentrums übrig gebliebenen ‚Riegel‘ aussehen könnte. Noch manche weitere Themen, bei denen die SPD auf Ergebnisse drängt, prägten den Abend. Man war sich einig, daß Salach in einem guten Gemeinderats-Klima arbeite, die Bevölkerung aus leider anzutreffendem Desinteresse abgeholt werden muss und ein soziales Salach gemeinsames Interesse ist.
PM SPD Salach