Auf Einladung der CDU-Landtagsabgeordneten Sarah Schweizer war der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reul (CDU) im Kesselhaus Eislingen zu Gast. Unter dem Titel „Sicherheit: Was sich ändern muss“ diskutierte er mit Bürgerinnen und Bürgern über aktuelle Herausforderungen der Inneren Sicherheit.
Im Mittelpunkt seines Vortrags standen Themen wie steigende Gewaltkriminalität, Extremismus und organisierte Kriminalität. Besonders ausführlich ging Reul auf den Kampf gegen Clan-Kriminalität ein. Nordrhein-Westfalen gilt hier bundesweit als Vorreiter mit einer konsequenten Null-Toleranz-Strategie.
Ein zentrales Instrument sei dabei die sogenannte „Strategie der 1000 Nadelstiche“: Durch regelmäßige Kontrollen und Razzien, etwa in Shisha-Bars, Wettbüros oder anderen Treffpunkten, setzen Polizei, Zoll und Ordnungsbehörden kriminelle Strukturen dauerhaft unter Druck. Ziel sei es, illegale Aktivitäten konsequent aufzudecken und deutlich zu machen, dass der Rechtsstaat überall präsent ist.
Darüber hinaus betonte Reul die Bedeutung gut ausgestatteter Sicherheitsbehörden sowie klarer politischer Rückendeckung für Polizei und Einsatzkräfte. Nur so könne der Staat Sicherheit wirksam gewährleisten.
Mit der größten Einstellungsoffensive in der Geschichte der Landespolizei Baden-Württembergs, modernster Ausrüstung und der Nutzung digitaler Ermittlungsinstrumente wie dem Einsatz von KI sieht Reul Baden-Württemberg mit seiner Sicherheitsoffensive auf dem richtigen Weg. In der anschließenden Fragerunde nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum Austausch über die aktuelle Sicherheitslage.
„Sicherheit ist eine zentrale Aufgabe des Staates. Der Abend hat gezeigt, wie wichtig der offene Dialog über Herausforderungen und Lösungen ist,“ so Schweizer.
PM Büro Sarah Schweizer, MdL