SPD-Fraktion erwartet konkrete Daten und Antworten zur Kommunalen Wärmeplanung in Salach

„Wir erwarten nunmehr eine konkrete Vorlage der Gemeindeverwaltung zur kommunalen Wärmeplanung in Salach. Es ist seit dem Klima-Workshop aus dem Herbst 2023 viel Zeit vergangen. Es gibt Potential und es ist dringlich“, mahnt GR Professor Markus Ledermann für seine Fraktion. Bürgermeister Eberle hatte in der zurückliegenden Sitzung des Gemeinderates, als das Thema noch einmal auf SPD- Initiative hin aufgerufen wurde und die beauftragte EnBW allgemein berichtete, eine baldige Vorlage und  Konkretisierung der Verwaltung zugesagt. Erwartet wird zunächst in diesem Jahr eine Befragung der Bürgerschaft, um Daten zu aktuellen Wärmequellen zu erhalten und danach Vorschläge zur mittelfristigen Umsetzung.

Ausgangspunkt: Durch das Land wurde vor einiger Zeit eine neue Gesetzeslage für die Wärmeplanung geschaffen. Zunächst für größere Städte, dann für alle Gemeinden. Dies ist auch geboten, denn Wärme macht rund die Hälfte unseres Energieverbrauchs aus. Große Frage, so Ledermann: „Wie kann es eine ‚De-Karbonisierung‘ bei der Wärmeversorgung geben?“  Also mittelfristig weg von fossiler Energie. Es stecke Potential drin im hochverdichteten mittleren Filstal .  Und da die ungünstige Kommunikation des jetzt zur Überarbeitung anstehenden Wärmegesetzes der ‚Ampel‘ vor kurzem noch für Verunsicherung und Wählerprotest gesorgt habe, müsse vor Ort  „sachlich, überlegt und behutsam mit dem Angebot zu Umstiegen umgegangen werden“, so GR Peter Hofelich. Einer „aus mehreren Optionen bestehenden Wärmeplanung“ auf kommunaler Ebene, welche für die Bürgerschaft nachvollziehbar ist, komme deshalb eine besondere Bedeutung zu.

Nachdem in der zurückliegenden Gemeinderatssitzung dazu zunächst wenig  Konkretes zu erfahren war, hatte Hofelich selber in der Diskussion einige Möglichkeiten erfragt, unter denen auch der Anschluss an Fernwärmenetze bis hin zu einem Anschluss ans Müllheizkraftwerk, eine große Wärmepumpe oder solarthermische Lösungen in der Beantwortung genannt  wurden. Letztendlich blieb aber die mögliche Fördersumme in Höhe von 47.000 Euro seitens des Landes das einzig habhafte Ergebnis des Abends. Jetzt sind die Verwaltung, in der es eine Stabsstellen u.a. für das Klima-Thema gibt, sowie der beauftragte Dienstleister EnBW für eine baldige Konkretisierung gefordert. „Wir als SPD drängen darauf und hoffen, daß alle offenen Fragen, ob mit dem Land oder den kooperierenden Nachbarkommunen Süßen und Ottenbach, jetzt zügig abgearbeitet werden!“, so Fraktionsvorsitzender Werner Staudenmayer. Der hatte eingangs bereits darauf hingewiesen, daß es in Salach immerhin einen einstimmigen Gemeinderats-Beschluss für einen ‚Klimafahrplan‘ gegeben habe. Die SPD wünsche sich  auch, dass in der Berichterstattung künftig die Bürgerschaft die oft lebhaften Diskussionen im Gremium auch  geschildert bekommt, unterschiedliche Standpunkte herausgearbeitet werden und nicht der falsche Eindruck entsteht, „dass die Salacher Kommunalpolitik allein von der Verwaltung ausgeht“.

PM SPD-Fraktion Salach

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