SPD-Kreistagsfraktion zum grünen Licht für Klinikabriss: Bewertung und Gewichtung im Fakten-Check überzeugen! Kein weiterer Zeitverzug mehr vertretbar!

„Die Bewertung der Fakten und die Handlungsempfehlung für einen Abriss des alten Klinikgebäudes seitens der LBBW Immobilien überzeugen. Insbesondere zur Wirtschaftlichkeit wurden noch einmal ausgesprochen aufhellende Fakten geliefert. Wir fühlen uns als SPD-Kreistagsfraktion bestätigt, an der mehrfach beschlossenen Konzeption für eine zeitgemäße neue Alb Fils Klinik festgehalten zu haben. Jetzt gilt es, keine weitere Zeit zu verlieren, damit wir endlich positive Zeichen setzen!“

Mit diesen Sätzen begrüßt die SPD-Kreistagsfraktion das Ergebnis des von Landrat Möller initiierten Faktenchecks. Der Fraktionsvorsitzende Benjamin Christian dankte dem Landrat für die „Nachprüfung“, welche er bei Amtsantritt für eine weitere Objektivierung des in Teilen der Öffentlichkeit und des Kreistags hinterfragten Abrisses des alten und sperrigen Baukörpers angekündigt hatte. „Wir haben nun eine noch klarere Faktenlage: Die bekannten stadtplanerischen und medizinischen Vorteile wurden bestätigt. Die bei einem Nichtabriss entstehenden neuen Probleme bei Verkehr, Entsorgung und Planungsrecht wurden herausgearbeitet. Und, auch für uns ein Stück überraschend, die von Gegnern ins Feld geführten kurzfristigen finanziellen Vorteile durch entfallende Abrisskosten, werden deutlich relativiert und unterm Strich verneint“, so die Analyse des Checks durch die SPD-Fraktion nach Bekanntwerden der Ergebnisse am Mittwoch. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susanne Widmaier: „Bekannte Themen wurden bestätigt. Umstrittene Themen gut gewichtet und abgewogen. Die Tendenz geht eindeutig zum Abriss und zur beschlossenen Planung. Das sollte nun eine breite Mehrheit aller Kreisräte, für die wir bei diesem herausragenden kommunalen Landkreisprojekt eindringlich werben, überzeugen!“

Kreisrat Rainer Kruschina, der beruflich aus dem Baugewerbe kommt, ging auf den viel diskutierten Wohnungs-Aspekt ein: Herausgearbeitet wurde auch, dass die 400.000 Kubikmeter im Altbau während der nächsten Jahre in Göppingen als Wohnraum gar nicht an den Markt zu bringen wären, wollte man nicht der Stadt alle Möglichkeiten für seine Bevölkerungsentwicklung an anderer Stelle initiativ zu sein, verbauen. Der Baukörper sei auch deutlich zu groß um einzelne kommunale Einrichtungen wie bspw. Schulen unterzubringen. Im Umkehrschluss wurde auch noch einmal die drohende verkehrliche Belastung bei einer zweiten Nutzung auf dem Eichert, klar im Faktencheck angesprochen.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Peter Hofelich blickte in die Zukunft: „Natürlich wird sich der Kreistag mit der bestätigten Lage angemessen befassen müssen. Wir sollten jetzt aber keinen weiteren Zeitverzug durch nochmalige Untersuchungen oder Interessentenabfragen mehr zulassen. Das Alb Fils Klinikum hat von der Kreispolitik einen klaren Auftrag: als eine der derzeit modernsten Kliniken in Europa rasch voll funktionsfähig zu werden, seinen Einzugsbereich in der Zentrallage zwischen Stuttgart und Ulm durch Attraktivität zu vergrößern und damit auch umsatzstärker zu werden, sowie als Herzstück der Gesundheitsversorgung im Landkreis für die Kranken, die Beschäftigten und die Bevölkerung  anerkannt und gesucht zu sein!“

PM SPD-KREISVERBAND GÖPPINGEN | SPD-KREISTAGSFRAKTION

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