Richtigstellung: Frauen- und Kinderhilfe richtet Frauenberatungsstelle gegen Gewalt ein

Die Stadt Göppingen hat am Freitag, 12. Dezember 2025, im Amtsblatt Geppo einen Nachbericht zur Eröffnung der Frauenfachberatungsstelle gegen Gewalt veröffentlicht, in dem leider gravierende Fehler zu finden sind. Richtig ist, dass die Beratungsstelle von der Frauen- und Kinderhilfe Göppingen eingerichtet wurde – und nicht wie fälschlicherweise berichtet von der Stadt Göppingen. Die Verwaltung entschuldigt sich für den Fehler und bittet die Medien um entsprechende Korrektur.

Die Frauenberatungsstelle gegen Gewalt wurde von der Frauen- und Kinderhilfe Göppingen eingerichtet, die auch Trägerin der Stelle ist. Finanziert wird sie ausschließlich durch zwei private Stiftungen. Ab nächstem Jahr kann der Trägerverein zusätzlich den regulären Zuschuss für Fachberatungsstellen beim Regierungspräsidium Stuttgart beantragen. Die Beratungsstelle ist somit keine kommunale Einrichtung und damit auch kein „starkes Signal der Stadt Göppingen“, wie in dem ursprünglichen Text behauptet wurde. Zwar wären Landkreis und Stadt tatsächlich verpflichtet, Beratungsangebote bereit zu stellen (siehe Istanbul-Konvention), sind aber bisher der Verpflichtung nicht in Gänze nachgekommen und beteiligen sich auch nicht an den Kosten.

Die Stadt Göppingen begrüßt die Einrichtung der Fachberatungsstelle sehr, denn der Bedarf ist dringender denn je. Die neue Beratungsstelle versteht sich als frühzeitige und niederschwellige Hilfe, bevor Gewalt eskaliert. Während das Frauenhaus und die Interventionsstelle nach akuter Gewalt und Polizeieinsätzen Schutz und Hilfe bieten, setzt die Beratungsstelle somit früher an. Die Beratungsstelle ist für alle Frauen ab 18 Jahren aus dem Landkreis da, die Gewalt erleben und etwas ändern wollen, aber nicht ins Frauenhaus gehen können oder möchten.

PM Stadtverwaltung Göppingen

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