Auch in diesem Jahr erlebten zahlreiche Jägerinnen und Jäger mit vielen Gästen die besondere Atmosphäre des traditionellen Hubertusgottesdienstes der Kreisjägervereinigung Göppingen.
Ein voller Kirchplatz, eine volle Kirche – einmal mehr war der ökumenische Hubertusgottesdienst der Kreisjägervereinigung Göppingen (KJV) Anziehungspunkt für zahlreiche Jägerinnen und Jäger und Menschen, die sich der Jagd verbunden fühlen.
Vor der Ottenbacher Kirche St. Sebastian waren sie von der Jagdhornbläsergruppe der KJV unter Leitung von Joachim Rau mit einem kleinen Platzkonzert eingestimmt worden, mit dem „Reitermärschle“ und der Hundefanfare oder dem Todsignal. „Es gibt nichts Natürlicheres als Wildfleisch!“, betonte Joachim Rau. Wie auch der evangelische Pfarrer Julian Elschenbroich in seiner Ansprache in der festlich und stimmungsvoll dekorierten Kirche. Der Hubertusgottesdienst sei „der Erntedanktag der Jäger“, an dem sie ihres Schutzpatrons gedenken, dessen Werte sie nach wie vor vertreten und leben. Es sei der Respekt, den sie der Natur entgegenbringen und die Verantwortung ihr gegenüber. „Sie beuten die Ihnen anvertrauten Werte nicht aus, nehmen vielmehr ihre Verantwortung wahr.“ Jägerinnen und Jäger lebten „handelnde Tatkraft. Sie greifen ordnend ein, damit nicht ein Teil der Schöpfung überhandnimmt.“ Und: „Jäger sorgen für Lebensräume für alle. Alles andere ist eine romantische Vorstellung.“ Der Pfarrer, der gemeinsam mit seinem katholischen Kollegen Robert Lukaschek den von den Parforcehornbläserinnen und -bläsern unter Leitung von Berndt Schuhmacher musikalisch umrahmten ökumenischen Gottesdienst hielt, zeigte sich überzeugt: „Vielleicht täte es unserer Gesellschaft gut, wenn sie die Werte der Jäger leben würde.“ Auch Robert Lukaschek betonte die Verantwortung, die alle Menschen „als Teil der Schöpfung“ tragen.
Im Anschluss an den feierlichen Hubertusgottesdienst überreichte der stellvertretende Kreisjägermeister Frieder Heer den Jungjägerinnen und Jungjägern, die in diesem Jahr die Jägerprüfung erfolgreich abgelegt hatten, die von Anneliese Hermes aufwändig gestalteten Jägerbriefe. Es sind Annemarie Eberhardt, Jana Langner, Mona Renfflen, Michael und Niklas Bühler, Nigar Hasanova, Maxim Ivanov, Markus Krämer und Domagoj Marinovic.
Im Anschluss an den Gottesdienst feierten die Jägerinnen und Jäger gemeinsam im „Buchs“ in Ottenbach.
PM Kreisjägervereinigung Göppingen e.V.