Zum Start der Bärlauch-Saison warnt Verbraucherschutzminister Peter Hauk vor Verwechslungen mit giftigen Doppelgängern. Beim Sammeln sollte man sich nicht auf Apps oder Künstliche Intelligenz zur Pflanzenbestimmung verlassen.
Symbolbild
Bestimmung durch Apps und KI nicht zuverlässig
Minister Hauk warnt eindringlich davor, sich bei der Bestimmung der Pflanzen blind auf Künstliche Intelligenz oder Apps zu verlassen. „Die botanische Unterscheidung ist lebenswichtig. Giftige Doppelgänger wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose wachsen oft am selben Standort. Da kann es schnell zu Verwechslungen kommen“, sagte Minister Hauk. Bärlauchblätter wachsen an einem einzelnen Stiel aus dem Boden und riechen beim Zerreiben intensiv nach Knoblauch. Minister Hauk gibt zu bedenken, schon bei der Ernte nur haushaltsübliche Mengen für den Eigenbedarf zu pflücken, um die Natur zu schonen und möglicher Verschwendung vorzubeugen. In Naturschutzgebieten ist die Entnahme grundsätzlich untersagt.
„Frischer Bärlauch ist eine Vitaminbombe für die Frühlingsküche. Eine umsichtige Ernte beschert einen frühlingshaften Genuss“, betonte Minister Hauk. Regionale Bezugsquellen finden Verbraucher auch über die kostenfreie „Von.Daheim BW“-App.