Die Nachtsam-Kampagne der Landeskoordinierungsstelle Sicherheit im Nachtleben Baden-Württemberg (LKS) geht in ihr fünftes Jahr. Nun gibt es eine neue Plakat-Kampagne. Ziel ist, mit der direkten Ansprache an alle Feiernden, sexualisierte Übergriffe im Nachtleben zu vermeiden. Seit 2023 ist auch die Stadt Göppingen mit dabei und beteiligt sich bei der neuen Kampagne mit Plakaten, Postkarten und Posts in den Sozialen Medien.
Die Nachtsam-Kampagne findet in 25 Stadt- und Landkreisen statt, die allesamt im Kooperationsnetzwerk sind und geschulte Einrichtungen und Festivals vor Ort haben. Mit an Bord sind auch lokale Frauenfachberatungsstellen, Gleichstellungsbeauftragte, sowie ein breit gefächerter Verbund an Institutionen und Hochschulen. Teil der Kampagne ist auch eine Schulung von Einrichtungen und Veranstaltern, um deren Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren, damit sie entsprechend eingreifen können, wenn sich eine Situation mal zuspitzen sollte.
„Frag doch, statt einfach zu machen“ ist die direkte Ansprache an alle Feiernden – mit dem klaren Appell zum Konsens beim Feiern: Einverständnis einholen, bevor, eventuell auch unbeabsichtigt, Grenzen überschritten werden. Die Initiatoren sind überzeugt: Dadurch kann im Nachtleben ein respektvolles und (n)achtsames Miteinander erlebt werden. Sie wenden bewusst ihren Appel nicht mehr an Frauen, sich zu schützen, sondern an die potenziell übergriffigen Menschen und die gesamte Gesellschaft.
Dass die Stadt Göppingen sich an der Kampagne beteiligt, ist auch Teil des Projekts Masterplan Sicherheit. Ziel ist dabei, die Stadt sicherer zu machen und auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger zu stärken.
Weitere Infos zur Kampagne gibt es unter www.nachtsam.info. Wer als Veranstalter noch bei der Kampagne mitmachen und sich kostenlos schulen möchte, findet weitere Informationen dazu unter www.nachtsam.info/veranstalterinnen/.
PM Stadtverwaltung Göppingen