Märzenbecherblüte auf der Schwäbischen Alb

Pünktlich mit den ersten warmen Frühlingstagen bieten die blühenden Märzenbecher auf der Schwäbischen Alb auch dieses Jahr wieder ein märchenhaftes Naturschauspiel.

Endlich Frühling! Nicht nur die Menschen zieht es bei den frühlingshaften Temperaturen und den wärmenden Sonnenstrahlen ins Freie. Auch die Märzenbecher machen ihrem Namen alle Ehre und verwandeln in den kommenden Tagen und Wochen mit ihren zarten, weißen, becherförmigen Köpfchen die sonst noch winterkargen Böden vielerorts in einen märchenhaften Blütenteppich.

Die Märzenbecher sind nahezu auf der gesamten Schwäbischen Alb zu finden. Sie bevorzugen feuchte, halbschattige Lagen in Wäldern sowie Waldrand- und Hanglagen.  Einige Wanderwege führen durch besonders beliebte Märzenbecher-Reviere.

So zum Beispiel der Löwenpfad „Filstalgucker“ oder der „Wald-Wasser-Weg“ durch das Autal bei Bad Überkingen. Im Autal gibt es sogar einen speziellen für Familien gestalteten 3,5 km langen Märzenbecher-Pfad mit 22 Erlebnisstationen und Murmelbahn. Auf ihrer Webseite informiert die Gemeinde Bad Überkingen im „Märzenbecher-Ticker“ außerdem über den aktuellen Status der Märzenbecherblüte. Gute Chancen auf Märzenbecher hat man auf Alb aber natürlich auch an zahlreichen anderen Orten: So fühlen sich die Frühlingsboten beispielsweise auch im Wolfstal, Brieltal und Lonetal wohl. Passende Wanderungen bieten hier zum Beispiel die Eiszeitpfade „Fohlenhausrunde“ und „Neandertalerweg“. Weitere „Märzenbecher-Hotspots“ sind unter anderem das Eselsburger Tal und das Glastal. Im Südwesten der Alb wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit im Schmeiental bei Sigmaringen oder im Lippachtal nahe Mühlheim an der Donau fündig. Für weitere Frühlings-Wandertipps lohnt sich ein Blick auf www.albwandern.de.

Wichtiger Hinweis: Märzenbecher sind eine streng geschützte, botanische Besonderheit der Schwäbischen Alb. Insofern gilt: Vom Weg aus bewundern und keinesfalls pflücken oder beschädigen.

Tipp: Wer den Frühlingsurlaub oder die Osterferien auf der Schwäbischen Alb plant, sollte sich die AlbCard nicht entgehen lassen! Bei über 150 Gastgebern auf der Schwäbischen Alb erhalten Gäste ab der ersten Übernachtung die Gästekarte „AlbCard“ geschenkt. Mit ihr kann man während seines Urlaubs den gesamten ÖPNV der Region kostenlos nutzen und hat freien Eintritt zu 180 touristischen Highlights, Sehenswürdigkeiten und Erlebnissen. www.albcard.de

Der Schwäbische Alb Tourismusverband e.V. (SAT) ist die touristische Dachorganisation für die Region Schwäbische Alb. Diese umfasst zehn Landkreise, einen Stadtkreis* sowie rund 160 Städte und Kommunen.

Wichtige Aufgaben des SAT sind die Vertretung der Region in und die Zusammenarbeit mit landes- und bundesweiten Gremien und Institutionen, die Entwicklung der touristischen Infrastruktur, das Förderwesen, die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, sowie die Vermarktung des freizeittouristischen Angebots. Letztere wird thematisch auf vier Geschäftsfelder (Wandern!, Radfahren!, Städte! und Kultur & Abenteuer!) fokussiert. Die enge Verbindung zur Privatwirtschaft dokumentiert ein Wirtschaftsbeirat, der den SAT insbesondere in strategischen Fragen berät.

Im Jahr 2024 wurden im Verbandsgebiet fast 6 Millionen Übernachtungen gezählt – ein Ausdruck der großen Attraktivität der Schwäbischen Alb, zu der seit 2020 auch die AlbCard, die flächenmäßig größte touristische Gästekarte im Bundesgebiet (gratis Eintritt in rund 180 Sehenswürdigkeiten + kostenlose ÖPNV-Nutzung im gesamten Verbandsgebiet) entscheidend beiträgt. Fünf UNESCO-Labels bescheinigen auf höchster Ebene, was schon vor 40.000 Jahren galt, als die berühmten Eiszeitkunstfiguren entstanden: Die Schwäbische Alb inspiriert. Seit Urzeiten.

*Mitgliedslandkreise von Nordost nach Südwest: Ostalbkreis, Heidenheim, Göppingen, Esslingen, Alb-Donau-Kreis, Stadtkreis Ulm, Reutlingen, Tübingen, Zollernalbkreis, Sigmaringen, Tuttlingen

Foto von Schwäbische Alb Tourismus, Miriam Gairing

PM Schwäbische Alb Tourismus

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://filstalexpress.de/freizeit/203252/maerzenbecherbluete-auf-der-schwaebischen-alb-3/

Schreibe einen Kommentar