Das Präsidium des Landesverbandes Amateurtheater Baden-Württemberg hat zusammen mit dem Landesverband Theater in Schulen erstmals Wahlprüfsteine zur Landtagswahl erarbeitet.
Die Schul- und Amateurtheater in Baden-Württemberg stehen vor großen Herausforderungen. Kürzungen in den Haushalten von Kommunen und ein erhöhter Kampf um die Fördermittel auf Landesebene gefährden die wertvolle Arbeit der Basis vor Ort.
Zahlreiche Themen haben die beiden Verbände allen Parteien auf der Landeswahlliste vorgelegt und ihre Fragen dazu gestellt. Da war neben den Förderungen auch die Frage wie die jeweilige Position zum Schulfach Theater aussieht, ein Anliegen, für das die beiden Verbände seit Jahren sich engagieren.
Die Vielfalt der Antworten ist groß, auch wenn nicht jede Partei geantwortet hat. Die beiden Verbände haben eine Übersicht aller Antworten online veröffentlicht:
https://amateurtheater-bw.de/kulturpolitik/
Interessierte Bürgerinnen können sich hier direkt informieren. Außerdem gingen die Antworten an die zusammen ca. 700 Mitglieder und verbundenen Institutionen. Allein in den Mitgliedsbühnen des LABW sind ca. 40.000 ehrenamtlich engagierte Menschen aus allen Bereichen der Gesellschaft erreichbar.
Die bloße Befragung bedeutet keine inhaltliche Zustimmung. Für die Inhalte sind die Parteien verantwortlich. Der LABW und der LVTS sprechen keine Wahlempfehlung aus.
Marcus Joos, Präsident des LABW freut sich über die meisten Antworten:
„Die Parteien haben sich oftmals sehr klar zur Förderung der Breitenkultur und der Kulturellen Bildung bekannt. Wir nehmen sie beim Wort und werden auch nach der Wahl auf sie zukommen, um die Antworten gemeinsam umzusetzen. Die beiden Verbände sind dazu gerne bereit.“
Nach der Wahl ist also vor der Wahl. LABW und LVTS werden die Parteien an ihren Prüfsteinantworten messen und ihre Mitglieder informieren.
PM Landesverband Amateurtheater Baden-Württemberg e.V.