Angebot für Streuobstwiesenbewirtschafter in Jebenhausen: Schnittgutsammlung und Verwertung

Der Landschaftserhaltungsverband Landkreis Göppingen bietet in Kooperation mit der Stadt Göppingen Unterstützung bei der Verwertung von Streuobst-Schnittgut im Stadtbezirk Jebenhausen an.

Alle Streuobstwiesenbewirtschafter können ihr Baumschnittgut bis Sonntag, 8. März, an den in der Karte als blauen Punkt dargestellten Sammelplatz ablegen. Vor Ort ist der Platz mit einem Schild markiert. Bewirtschafter, deren Grundstück an die Sammelrouten angrenzen, können ihr Schnittgut an ihren Grundstücksrand direkt entlang der Route ablegen. Diese ist in der Karte mit roten Linien eingezeichnet. Im März wird ein Unternehmer entlang der Sammelroute und an den Sammelplätzen jegliches kompakt aufgehäufte Streuobst-Schnittgut unentgeltlich einsammeln und abfahren. Das Material wird zu Hackschnitzel weiterverarbeitet.

Wichtig

Abgeholt werden kann nur reines Baumschnittgut. Haufen, die durch weitere Gartenabfälle oder Sonstiges verunreinigt sind, werden nicht mitgenommen. Bewirtschafter werden gebeten, Schnittgut entlang der Sammelroute kompakt in Haufen am Rand des eigenen Grundstücks ablegen, sodass es gut mit einem Greifarm vom Weg aus eingesammelt werden kann. Dabei dürfen die Schnittguthaufen nicht direkt unter niedrige Baumkronen liegen, da sonst das maschinelle Einsammeln mit dem Greifarm nicht erfolgen kann. Mit dem Ablegen des Schnittguts am Wegrand erklärt sich der Eigentümer damit einverstanden, dass sein Grundstück im Rahmen des Schnittgutabtransports betreten werden darf.

Hintergrund

Das Angebot findet im Rahmen des Förderprojekts „Aufwertung von Streuobstgebieten im Landkreis Göppingen“ statt. Über die Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg erhält der Landschaftserhaltungsverband Göppingen (LEV) finanzielle Mittel für dieses Projekt. Göppingen mit seinem Stadtbezirk Jebenhausen gehört zu einer der drei Projektkommunen im Landkreis.

Streuobstbestände prägen das Landschaftsbild in Jebenhausen und im ganzen Landkreis Göppingen entscheidend und bieten einen Lebensraum von herausragender naturschutzfachlicher Bedeutung. Doch Streuobstbäume können nur durch einen regelmäßigen Schnitt langfristig erhalten werden. Viele Streuobstbäume weisen jedoch einen deutlichen Pflegerückstand auf und/oder sind von Misteln befallen.

Dafür gibt es die verschiedensten Gründe: Das Alter der Bewirtschafter, fehlende Kenntnis, fehlende Zeit oder Gerätschaften der Bewirtschafter, schwierige Beschaffenheit des Grundstücks etc. Genau an dieser Stelle setzt die Aktion an: Innerhalb des Gebiets soll ein Bündel an Maßnahmen zur Aufwertung der Streuobstwiesen umgesetzt werden.

Fragen zum Projekt können gestellt werden an den Landschaftserhaltungsverband Landkreis Göppingen unter j.habeck@lkgp.de, Telefon (07161) 202-2277 oder die Stadt Göppingen, Abteilung Grünflächen, Johanna Maier, jmaier@goeppingen.de, Telefon (07161) 650-67113.

Foto (Stadt Göppingen): Die Sammelroute verläuft entlang der rot gestrichelten Linie. Schnittgut kann auch am blau markierten Sammelpunkt abgelegt werden.

PM Stadtverwaltung Göppingen

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