Kirchheim: Ein Wochenende – zwei Stadtführungen

Die Kirchheim-Info setzt das Programm mit offenen Stadtführungen fort. Am kommenden Wochenende gibt es gleich zweimal die Möglichkeit, die Teckstadt mit unterschiedlichen Schwerpunkten zu erkunden.

Am Samstag, 07. März steht der Kirchheimer Klassiker unter den Stadtführungen auf dem Programm. Beim „Spaziergang durch die Geschichte“ schauen die Besucher mit einem kundigen Stadtführer bei den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Teckstadt vorbei. Dies sind insbesondere die gotische Martinskirche, das prächtige Fachwerkrathaus oder das Renaissance-Schloss mit den trutzigen Befestigungsanlagen. Während des Spaziergangs begegnen die Besuchern auch einigen „Kirchheimer Köpfen“ – wie dem Dichter und Ingenieur Max-Eyth. Er ist  Begründer der DLG.

Auf der Tour durch die malerischen Gassen säumen viele gut erhaltene und liebevoll gepflegte Fachwerkhäuser den Weg – alle voll Geschichte und Geschichten.

Der klassische Stadtrundgang bietet sich für alle Gäste an, die Kirchheim neu kennenlernen möchten. Die Tour startet um 14:30 Uhr an der Kirchheim-Info im  Max-Eyth-Haus und dauert ungefähr eineinhalb Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Nur einen Tag später, am Sonntag, 08. März werden die Gäste in die Welt der „Nonnen, Künstlerinnen, Herzoginnen“ mitgenommen. Ab 14:30 Uhr zeigt Dr. Esther Heszler an bedeutenden Gebäuden der Stadt gleichermaßen die Bau- als auch die Lebensgeschichte von Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten und sozialen Schichten. So setzten tapfere Dominikanerinnen trotz militärischer Belagerung des Herzogs ihre geplante Klosterreform durch. Die Gäste begegnen außerdem einer Malerin, die an der Innenausstattung der Martinskirche beteiligt war und an der Erstellung geheimer Militärkarten mitarbeitete. Neu ist sicher vielen, dass die Ehefrau eines Lateinschulrektors anonym einen religiösen Bestseller verfasste.

Am Schloss treffen die Besucher dann auf die Geschichte einer Herzogswitwe, die Begründerin zahlreicher sozialer Institutionen war und welche die Sachertorte nach Kirchheim unter Teck brachte.

Abschließend wird die Geschichte einer Serviererin lebendig, die einen späteren Literaturnobelpreisträger inspirierte.

Die Führung „Nonnen, Künstlerinnen, Herzoginnen“ ist seit vergangenem Jahr im Angebot der Kirchheim-Info und kann von Gruppen auch zu individuellen Terminen gebucht werden.

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