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Sommer-Konzert mit Bizet, Respighi und Schubert

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Datum/Zeit
Date(s) - 13/07/2018
19:00 - 21:00

Veranstaltungsort
Deggingen - Canisiusheim

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Das Jugend-Sinfonieorchester der Musikschule Geislingen gibt ein Sommer-Konzert gemeinsam mit den Nachwuchsensembles „Paganinis“, „Fiddle-Band“ und „Maxis“:

Am Freitag, den 13. Juli im Canisiusheim in Deggingen und am Samstag, den 14. Juli in der Jahnhalle Geislingen – jeweils um 19 Uhr.

Die jungen Musikerinnen und Musiker haben sich gemeinsam mit ihren Lehrkräften in vielen Proben und bei einem Proben-Wochenende in der Musikakademie Schloss Weikersheim intensiv vorbereitet.

Den Auftakt des Konzerts machen die „Paganinis“ mit der Musikgeschichte „Die abenteuerliche Reise der kleinen Dampflok“ von Julia Schröter. Die spannende Erzählung handelt von wilden Tieren und Eisenbahnromantik und ist für Streichorchester mit Erzähler komponiert.

Fetzige schottische und irische „Reels“ gibt dann die Fiddle Band zum Besten; die Formation hat vor kurzem bei einem internationalen Wettbewerb in Frankreich den ersten Preis gewonnen. Leiterin der beiden ersten Formationen ist Susanne Gmelin.

Das fortgeschrittene Streicher-Ensemble „Maxis“ wird unter dem Dirigat von Christina Horvath die Symphonie in B-Dur von Johann Wenzel Stamitz aufführen.

Stamitz, ein böhmischer Komponist und Violinist, war zunächst Konzertmeister und ab 1750 bis zu seinem Tod Instrumentalmusikdirektor in der Hofkapelle des Kurfürsten Carl Theodor von der Pfalz in Mannheim. Der Geigenvirtuose gilt als spiritus rector und Gründer der berühmten Mannheimer Schule. Als Komponist prägte er den Typus der Konzertsinfonie entscheidend mit.

Leonard Bernstein erblickte vor 100 Jahren das Licht der Welt. Zu seinen Ehren spielt das Jugend-Sinfonieorchester in der zweiten Konzerthälfte ein Medley aus dem Musical „West Side Story“.

Außerdem bringt das Ensemble Max Bruchs  „Kol Nidre“ op.47 zur Aufführung. Dieses Werk basiert auf einem jüdischen Gebet, das am Vorabend des höchsten jüdischen Feiertags, des Jom Kippur, gebetet wird. Solist ist bei dieser Interpretation Johannes Bendler; er hat schon etliche erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ gewonnen.

Im Zentrum des Auftritts des Jugend-Sinfonieorchesters unter Leitung von Holger Frey steht „Pelléas und Mélisande“ op.46 von Jean Sibelius. Er komponierte 1905 diese Theatermusik zu dem gleichnamigen Schauspiel von Maurice Maeterlinck aus dem Jahr 1892 in Form einer  neunteiligen Orchestersuite. Anstatt für Sibelius typisch aggressiver Ausbrüche sind sehr ruhige, dämmerige und vornehme Töne zu hören. Da es in dem Werk keine dramatischen Kontraste gibt, wurde das Werk seiner Zeit kein großer Erfolg. Trotzdem gilt es heute als eines der besten Bühnenmusikwerke des finnischen Nationalkomponisten.

Unterstützt werden die Konzerte vom AlbWerk, von der „Initiative Musikschule Deggingen und Reichenbach“ und dem Förderverein der Musikschule mit seinem Sponsor, der Firma WS Datenservice.

Der Eintritt ist frei. Spenden werden nach dem Konzert dankbar entgegen genommen.

 

Foto: Junge Orchester-Klänge gibt’s zu hören am 15. und 16. Juli in Deggingen und Geislingen

PM Musikschule Geislingen

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