Der Vorfall ereignete sich gegen 11 Uhr. Ein 11-jähriger Junge lief von der Bushaltestelle Längentalstraße in Richtung Schulgelände. Dabei soll er sich etwas abgesetzt hinter dem Rest seiner Schulklasse befunden haben.
Am dortigen Zebrastreifen blieb der Junge stehen und verweilte dort kurzzeitig. Zu diesem Zeitpunkt soll ein dunkler PKW am Zebrastreifen angehalten haben. Der Beifahrer stieg aus und sprach den Jungen mutmaßlich an. Danach fuhr das Auto davon. Den Vorfall teilte der Junge im Anschluss der Schule mit. Die Polizei prüft nun die Hintergründe und die Art der Kontaktaufnahme. Der Mann wird als etwa 30 bis 40 Jahre alt mit dunklem Bart beschrieben. Zum Zeitpunkt des Vorfalls trug er einen schwarzen Pullover mit Kapuze. Vom Fahrer ist lediglich bekannt, dass er eine dunkle Jacke trug und eine Mütze aufhatte. Das Polizeirevier Geislingen (Tel.: 07331/ 93270) sucht nun nach den Fahrzeuginsassen und möglichen Zeugen.
Die Polizei wird die nächste Zeit vermehrt im Bereich der Schule präsent sein. Hinweis der Polizei: Natürlich ist es nachvollziehbar, dass Eltern und Erziehungsberechtigte beunruhigt sind, wenn Kinder erzählen, dass sie von Fremden aus Fahrzeugen heraus angesprochen wurden. Sie sollten, wenn Ihr Kind berichtet, von Fremden angesprochen worden zu sein, Folgendes beachten: – Loben Sie Ihr Kind dafür, dass es sich Ihnen anvertraut hat. – Melden Sie den Vorfall der Polizei. Über den Notruf 110 erreichen Sie die Polizei rund um die Uhr. – Bereiten Sie Ihre Kinder auf solche Situationen vor. – Eltern können Verhaltensregeln für den Schulweg und die Freizeit festlegen. – Realitätsnahe Rollenspiele sollten aber auf jeden Fall vermieden werden, um Kinder nicht unnötig zu ängstigen.
PM Polizeipräsidium Ulm