Bad Überkingen – Wild kreuzt Fahrbahn

Am Samstag erfasste eine 23-Jährige mit ihrem Renault gleich zwei Rehe bei Bad Überkingen. 

Kurz nach 19 Uhr war die Frau auf der K1439 zwischen Geislingen und Oberböhringen unterwegs. Zwei Rehe kreuzten im Waldgebiet von links nach rechts die Straße. Die Fahrerin konnte nicht mehr bremsen und stieß frontal mit den beiden Tieren zusammen. Ein Reh verendete neben der Fahrbahn, das zweite Reh erlitt schwere Verletzungen. Es musste durch einen Schuss von seinem Leiden erlöst werden. Die Polizei Geislingen verständigte den Jagdpächter. Der Schaden am Renault wird auf rund 3.000 Euro geschätzt. Das Auto blieb fahrbereit.

Die Polizei informiert: Je größer das Tier, desto gefährlicher wird der Unfall für die Menschen im Auto. Bei Zusammenstößen mit schwerem Wild entstehen meist hohe Sachschäden von Tausenden Euro an den Fahrzeugen. Ein Beleg, dass hohe Kräfte bei den Unfällen wirken. Die Polizei rät, besonders bei Dämmerung und in der Nacht mit Wildwechsel zu rechnen. Gerade auch auf Straßen, die durch Warnschilder gekennzeichnet sind. Autofahrer sollen hier langsam fahren, aufmerksam und bremsbereit sein. Und den Sicherheitsabstand einhalten, falls der Vorausfahrende plötzlich bremsen muss. Sind Wildtiere neben oder auf der Straße, gilt für Autofahrer: abblenden, bremsen, hupen und erforderlichenfalls anhalten. Warnblinklicht einschalten. Verletzte oder verendete Wildtiere dürfen auf keinen Fall angefasst oder mitgenommen werden. Die verletzten Tiere könnten in Panik geraten oder mit Krankheiten infiziert sein. Am besten ist, die Polizei zu verständigen. Die informiert den zuständigen Jagdpächter. Eine Wildunfallbescheinigung erhält der Autofahrer dann bei der Polizei. Damit kann er seinen Schaden am Auto bei der Kaskoversicherung geltend machen.

PM Polizeipräsidium Ulm

Permanentlink zu diesem Beitrag: https://filstalexpress.de/blaulichtreport/202296/bad-ueberkingen-wild-kreuzt-fahrbahn/

Schreibe einen Kommentar