Nach der Entscheidung der Bundesagentur für Arbeit, dass die 12.000 Beschäftigten beim Warenhauskonzern Galeria Anspruch auf Insolvenzgeld haben, erklärt Silke Zimmer, ver.di-Bundesvorstandsmitglied, zuständig für den Handel:
Dass die Beschäftigten Insolvenzgeld von der BA genehmigt bekommen, sorgt für ein erstes Aufatmen. Damit ist abgesichert, dass ihre derzeitige Arbeit entlohnt wird. Jetzt geht es um die Zukunft von Galeria und darum, die Arbeitsplätze langfristig zu sichern. Dafür muss in die Stärken des Warenhauses investiert werden. Es braucht ein tragfähiges und nachhaltiges Zukunftskonzept, an dem die Beschäftigten maßgeblich beteiligt werden. Kurzum: Es braucht einen Eigentümer, der Verantwortung für Galeria und seine Beschäftigten übernimmt.