Bei einer Großkontrolle am Dienstag in Bad Boll zog die Polizei einige Fahrer aus dem Verkehr, die mutmaßlich unter Drogen standen.
Zwischen 13 Uhr und 19 Uhr richtete die Polizei auf einem Parkplatz an der L1214 in Bad Boll eine Kontrollstelle ein. Die Beamten und Beamtinnen des Polizeipräsidiums Ulm richteten dabei ihr Hauptaugenmerk auf Fahrerinnen und Fahrer, die sich mutmaßlich unter der Einwirkung von Drogen oder Alkohol ans Steuer setzten. Unterstützt wurden sie dabei von Beamten und Beamtinnen des Polizeipräsidiums Einsatz. Auch Beamte der Polizeihundeführerstaffel waren vor Ort. Die Polizei kontrollierte insgesamt rund 100 Fahrzeuge und etwa 140 Personen.
Bei neun Fahrenden bestand der Verdacht einer Drogenbeeinflussung. Sie durften nicht mehr weiterfahren und mussten eine Blutprobe abgeben. Die Proben entnahm eine Ärztin direkt an der Kontrollstelle. Alle Fahrenden erwarten nun Anzeigen. Ein 44-jähriger Kia-Fahrer muss gleich mit mehreren Strafanzeigen rechnen. Die Beamten stellten fest, dass dieser nicht nur ohne Fahrerlaubnis unterwegs war, sondern auch Alkohol getrunken und Drogen konsumiert hatte. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von über einem Promille. Der Drogenvortest verlief positiv auf Kokain sowie THC. Weiterhin wurde ein Pkw aus dem Verkehr gezogen, da er erhebliche technische Mängel aufwies. Auf den Fahrer kommt nun ebenfalls eine Anzeige zu.
Die intensiven Kontrollen sind Teil der polizeilichen Strategie, die Zahl der Drogenunfälle zu senken. Bei den Kontrollen zieht die Polizei immer wieder zahlreiche berauschte Fahrer aus dem Verkehr. Dies zeigt die Notwendigkeit der Kontrollen, die die Polizei auch weiterhin fortsetzen wird.
PM Polizeipräsidium Ulm