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Kontraste und leuchtende Farben in Hohenstaufen

Groß war das Interesse an der Vernissage zur Ausstellung „Faszination der schöpferischen Vielfalt“ von Marita Dingeldein in der Galerie Stauferland in der Pfarrgasse 5 in Hohenstaufen.

Galerist Rüdiger Wolff, seit 2009 leitet er ehrenamtlich den Offenen KulturTreff, ein einmaliges Künstlernetzwerk im Landkreis Göppingen, hauptberuflich im Verlag seiner Frau, dem „Manuela Kinzel Verlag“ für das Marketing zuständig, hielt die Eröffnungsrede.

Solange gibt es sie noch gar nicht – die Galerie Stauferland in der Pfarrgasse 5 in Hohenstaufen – und darf sich doch schon als etabliert bezeichnen.

Im Oktober 2013 erfuhren er und seine Frau vom Verkauf dieses Gebäudes und im Dezember des gleichen Jahres standen sie schon im Grundbuch. Bereits seit Juni 2013 betreibt Rüdiger Wolff die Staufer-Galerie im Wäscherschloss.

In der Galerie Stauferland wurde die Ausstellungsserie in diesem Jahr am 1. Mai 2014 gestartet, ein sehr erfolgreiches Ausstellungsjahr schloss sich an.

Besonders groß ist die Freude, nun einige Werke, ein Teil davon wird hier erstmals der Öffentlichkeit gezeigt, von Marita Dingeldein aus Albershausen zeigen zu dürfen.

Marita Dingeldein malt – und wie sie selbst über ihre Arbeitsweise sagt experimentiert seit mehr als 30 Jahren. Immer wieder ist sie auf der Suche. Auf der Suche nach Neuem.

Und das ist heute noch so – wie vor 30 Jahren.

Von einer anfänglich naturalistischen Arbeitsweise ging sie immer mehr den Weg zu einer gemäßigten Abstraktion. Das lag mit Sicherheit auch aber nicht nur an ihren Lehrern.

Ihre künstlerische Ausbildung startete sie mit einem Fernstudium an der ABC-Künstlerschule „Paris“ in Hamburg. Heinz Böckmann regte sie in Arizona zu einer beginnenden Abstraktion an. Weitere Lehrer wie Jupp Jost, bekannt durch seine Kirchenmalereien und Kirchenfenster, wie auch Professor Rolf Loch verstärkten den Trend zur Abstraktion.

Und auch die Kunstmalerin Sylvia Heidenbluth übte Einfluss auf den Stil Marita Dingeldeins aus.

Aber vor allem „Das Zu-sich-selbst-Finden“, die Freude am künstlerischen Gestalten und der Wunsch die Kunst den Menschen näher zu bringen, ist für Marita Dingeldein das entscheidende künstlerische Element und für sie das wichtigste Ziel.

Daher befasst sie sich mit Farben, Formen, Materialien, Gesehenem, Erlebtem und Inspiration.

Die Erprobung ihrer kreativen Möglichkeiten, sowie die Faszination der schöpferischen Vielfalt der Formen und Rhythmen, ihre Bewegungen, das Feine und Kraftvolle herauszuarbeiten ist.

Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 26, September Samstags und Sonntags von 14 bis 18 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung unter 07165 / 929399

 

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