Tarifergebnis Spielbanken Baden-Württemberg – Gehaltserhöhung und Verhandlungsregeln für Mantelrunde vereinbart

Der Tarifkonflikt bei den baden-württembergischen Spielbanken wird mit einem Tarifergebnis für die Entgelte und einer Verabredung für die weiteren Verhandlungen zu einem neuen Tarifwerk vorerst befriedet.

Die ver.di Tarifkommission hat den Verhandlungsstand für die Gehälter, der eine monatliche Erhöhung um 230 Euro rückwirkend ab 1. Januar vorsieht, angenommen, unter der Bedingung, dass diese Erhöhung bis zum Abschluss eines neuen Gesamt-Tarifwerks gesichert ist. Für die weiteren Verhandlungen gibt es eine Zusage, dass der Aufsichtsrat verbindlich einbezogen wird. Dies war eine zentrale Forderung von ver.di, weil ein bereits erzielter Abschluss vom 5. Juni kurz danach vom Aufsichtsrat wieder kassiert worden ist. Das Ergebnis hatte ver.di im Juni erreicht, nachdem am 30. Mai der erste Warnstreik in der Geschichte der hundertprozentigen Landestochter stattgefunden hatte.

Frank Hawel, ver.di Verhandlungsführer: „Mit diesem Kompromiss können wir gut in die Verhandlungen über ein neues Gesamt-Tarifwerk gehen. Die Entgelterhöhungen sind gesichert bis zu einem neuen Abschluss und die Friedenspflicht endet am 1. Januar. Der Arbeitgeber ist jetzt gefordert, verlorenen gegangenes Vertrauen wieder herzustellen.“

PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg

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