Meinung

Gestern las ich in einem Magazin einen Artikel über einen ungewöhnlichen Ort. Hier findet man ganz Europa, aber klitzeklein. Klein, aber sehr, sehr international. Viel Zuckerwatte, Glitzer und Lametta auf 95 Hektar.

Die Rede ist vom Europa-Park Rust. Ein Freizeitpark, der Ihnen sicher ein Begriff ist, wurde er doch bereits zehnmal mit dem Titel „Bester Freizeitpark der Welt“ ausgezeichnet.

Hier arbeiten rund 5.500 Mitarbeiter aus 100 Nationen.

Der Europa-Park Rust wirbt Arbeitskräfte rund um den Globus an. Für sie besorgt der Park Visa und Wohnungen, bietet Sprachkurse an und hilft beim Papierkram. Wer hierher kommt, bekommt hier nicht nur einen Job, sondern auch Starthilfe für das Leben in Deutschland.

Hier wurden Menschen porträtiert, die hier Tag für Tag Achterbahnen kontrollieren, auf der Bühne tanzen, in Restaurants arbeiten – und sich fast nebenbei ein neues Leben in einem neuen Land aufbauen. Und die zeigen, wie Integration funktionieren kann, wenn man sie organisiert, finanziert und zur Chefsache macht.

Ein gutes Beispiel finde ich, zum Nachahmen empfohlen.

Joachim Abel

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