SPD-Fraktion Salach drängt nach erster Beratung ihres Antrages: „Weitere Maßnahmen des Hitzeschutzes in Umsetzung bringen!“

„Wir müssen aus den Erfahrungen dieses Sommers weitere Lehren für Hitzeschutz und Hitzeanpassung in Salach ziehen. ‚Trinkbrunnen‘ und mehr  ‚Schattenspender‘ harren jetzt der Umsetzung. Es kommt aber auch auf ein künftiges ganzheitliches Konzept an!“ sagt die SPD-Fraktion Salach nach den Beratungen im Gemeinderat auf ihren Antrag hin. Fraktionsvorsitzender Werner Staudenmayer: „Wir sollten uns kommunal darauf einstellen, dass es künftig immer wieder solche Sommer mit Hochtemperaturen und Wasserknappheit gibt!“

Die SPD ist befriedigt, dass mit ihrem zurückliegenden Antrag von Ende Juli im Gemeinderat, der eine strukturierte Bestandsaufnahme und Vorausschau von Maßnahmen in der Gemeinde forderte, „erstmals eine Gesamtschau des uns alle angehenden Themas ‚Hitzeschutz‘ und ‚Hitzeanpassung‘ für Salach erreicht wurde“, so GR Alex Gaugele. Auch praktische Verhaltens-Ratschläge für die Bürgerschaft m Gemeindeblatt, wie im Anschluss an die GR-Debatte geschehen, gehörten dazu.  Es sei aber klar, dass es bei den bisherigen Schritten nicht bleiben könne. Neben Trinkbrunnen und Schattensegeln kommt für die SPD auch eine Ausweisung und Ausweitung öffentlicher klimatisierter oder per se kühler Räume (‚Cooling-Zones‘) in Betracht, ebenso die Pflege von Plätzen mit großem und hohem Baumbestand, der Erhalt von Frischluftschneisen, die Nutzung von Regenwasser und ein Aktionsplan ‚Hitze‘ insbesondere für verletzliche Bevölkerungsgruppen, vor allem Ältere und Kranke. GR’in Sabrina Hartmann: „Der Bericht des Bürgermeisters  zum Antrag der SPD sollte also von der Verwaltung regelmäßig fortgeschrieben werden“. GR Markus Ledermann verwies auch auf künftige Herausforderungen, die offenkundig sind: „Das Gegenüber von Wasserknappheit im Sommer und grossen Wassermengen im Winterhalbjahr muss uns kommunal mehr beschäftigen. Wie kann Wasser besser gebunden werden? Der Begriff der ‚Schwamm-Stadt‘ macht die Runde. Und praktisch-planerisch stellen sich Fragen der Entsiegelung. Aber selbstverständlich brauchen wir auch weitere Investitionen in energetische Sanierungen und in besseren ÖPNV für alle“.  Denn es gehe eben beim Klimawandel, „den nur politisch Unverbesserliche leugnen können“, zunehmend nicht allein um ‚Schutz‘, sondern auch um ‚Anpassung‘, so GR und stv BM Peter Hofelich, der sich mit GR Andi Tramacere einig ist:. „Wir wünschen uns als SPD, dass wir hier in Salach vorangehen!“

PM SPD-Fraktion Salach

 

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