Mitarbeitende der Stadtverwaltung Eislingen und Einsatzkräfte des DRK-Ortsvereins Eislingen haben diese Woche in der Sporthalle „Ösch 1“ den Aufbau und Betrieb eines Notfall-Treffpunkts praktisch erprobt. Im Mittelpunkt der gemeinsamen Übung standen die neu beschaffte Ausstattung, die Aufgabenverteilung und die vorgesehenen Abläufe.
Bei der Übung wurde die für den Standort vorgehaltene Ausstattung unter möglichst praxisnahen Bedingungen aufgebaut und in Betrieb genommen. Die Teilnehmenden machten sich mit den Geräten vertraut, übten deren Handhabung und überprüften die vorgesehenen Arbeitsabläufe. „Ein wirksamer Bevölkerungsschutz braucht eine gute Vorbereitung, klare Abläufe und verlässliche Partner. Mit dem DRK-Ortsverein Eislingen haben wir einen erfahrenen und engagierten Partner an unserer Seite. Die gemeinsame Übung war ein wichtiger Praxistest für die Zusammenarbeit im Ernstfall“, erklärt Emily Traub, Sachbearbeiterin für den Bevölkerungsschutz bei der Stadtverwaltung. Notfall-Treffpunkte sind ein wichtiger Baustein der kommunalen Krisenvorsorge. Bei länger andauernden Stromausfällen, Hochwasser oder anderen außergewöhnlichen Schadenslagen kann die Stadt sie als Anlaufstellen für die Bevölkerung in Betrieb nehmen. Abhängig von der jeweiligen Lage und den verfügbaren Möglichkeiten können dort aktuelle Informationen und Verhaltensempfehlungen ausgegeben, einfache Erste-Hilfe-Leistungen erbracht und Hilfeersuchen aufgenommen werden. Vorgesehen ist außerdem, freiwillige Helferinnen und Helfer strukturiert einzubinden. Soweit es die Situation und die vorhandenen Ressourcen zulassen, können zudem eine eingeschränkte Versorgung mit Trinkwasser, das Laden medizinisch notwendiger Geräte oder das Erwärmen von Babynahrung unterstützt werden. Die Übung ist Bestandteil eines fortlaufenden Übungsprogramms. In den kommenden Wochen sollen auch die weiteren Notfall-Treffpunkte im Stadtgebiet gemeinsam aufgebaut und beübt werden. Als Standorte sind die Stadthalle in der Mühlbachstraße 12, die Sporthalle „Ösch 1“ in der Talstraße 54 sowie die Turnhalle der Dr.-Engel-Realschule in der Scheerstraße 81 vorgesehen. Weiterführende Informationen zur persönlichen Vorsorge und zum Verhalten in Krisensituationen stellt die Stadt unter www.eislingen.de/bevoelkerungsschutz bereit.
Foto (Bildquelle: Stadt Eislingen): Emily Traub, Sachbearbeiterin für Bevölkerungsschutz bei der Stadtverwaltung Eislingen, erläutert den Teilnehmenden die Ausstattung des Notfall-Treffpunkts.
PM Stadtverwaltung Eislingen