Die Warnstreiks im baden-württembergischen Einzel- und Versandhandel gehen weiter: Auch heute ruft ver.di Beschäftigte in mehreren Regionen zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen auf. Damit geht die Streikbewegung bereits in den dritten Tag in Folge – ein deutliches Signal an die Arbeitgeber.
Mit den Streiks beteiligt sich Baden-Württemberg weiter an den bundesweiten Arbeitsniederlegungen im Handel. Ziel ist es, den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde zu erhöhen.
Betroffen sind Kaufland, Primark, Zara, H&M, Cos, Ikea, OBI. Gestreikt wird in Stuttgart und Umgebung, Mannheim-Heidelberg, Konstanz und Umgebung sowie im Bereich Fils-Neckar-Alb.
Auch in den kommenden Tagen ist mit weiteren Warnstreiks zu rechnen.
Wolfgang Krüger, ver.di-Verhandlungsführer: „Die Geduld der Beschäftigten ist endlich. Die Arbeitgeber müssen jetzt ein Angebot vorlegen, das die Leistung der Kolleginnen und Kollegen anerkennt und deutlich mehr Geld in die Taschen der Beschäftigten bringt.“
ver.di fordert in der Tarifrunde im Einzel- und Versandhandel Baden-Württemberg 2026:
– Erhöhung der Löhne und Gehälter um 300 Euro
– Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 150 Euro
– Laufzeit von 12 Monaten
PM ver.di Landesbezirk Baden-Württemberg