Lothar Lehner, Repräsentant des Bundesverbands Der Mitteltsand, BVMW e. V. in Baden-Württemberg war zu Gast beim Mercedes Benz Autohaus Wilh. Müller GmbH & Co. GmbH in Donzdorf. Energiepreise, Versorgungssicherheit und neue regulatorische Anforderungen setzen den Mittelstand massiv unter Druck. Gleichzeitig entstehen jedoch neue Chancen für Innovation und regionale Wertschöpfung. Genau hier setzte der #EnergieAbend an, mit klaren Impulsen für die Praxis.
So konnte Lothar Lehner denn auch die zahlreich erschienen Unternehmerinnen und Unternehmer sowie zahlreiche Gäste begrüßen. Sehr erfreut zeigte sich Lehner über die Teilnahme von Frau Dr. Mariska Ott MdL, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg, sowie dem Geislinger Oberbürgermeister Ignazio Ceffalia, der zusammen mit der Ansprechpartnerin Wirtschaftsförderung der Stadt Geislingen an der Steige, Michaela Wiedmann-Misch an der Veranstaltung teilgenommen hat.
Die Unternehmer, Experten und politischen Vertreter diskutierten an diesem Abend konkrete Lösungsansätze.
Lothar Lehner konnte bei der Veranstaltung gleich drei neue Mitgliedsunternehmen im großen Netzwerk des Mittelstand, BVMW e. V. offiziell begrüßen.
Energie neu denken: Weg vom Einzelsystem
Im Zentrum der Vorträge stand eine zentrale Botschaft: Das Thema Energie darf nicht länger isoliert betrachtet werden.
Stephan Klüe (Mysolar PV) zeigte anhand konkreter Praxisbeispiele die größten Schmerzpunkte des Mittelstands auf – von hohen Stromkosten über Lastspitzen bis hin zu ineffizient genutztem Solarstrom. Seine Lösung: intelligente Energiespeichersysteme, die mehrere Funktionen vereinen und in die Steuerung der Netze einbezogen werden können.
„Der eigentliche wirtschaftliche Hebel liege nicht im Speicher allein, sondern in der intelligenten Steuerung“, machte Klüe denn auch deutlich.
Regionale Energie stärkt regionale Wirtschaft
Thomas Dürr (Sunfarmer GmbH) verdeutlichte die Bedeutung regionaler Energieerzeugung: Agri-Photovoltaik und Windenergie schaffen nicht nur Versorgungssicherheit, sondern bringen Wertschöpfung direkt in die Region – etwa durch Gewerbesteuern und Pachteinnahmen. Dies sieht Dürr im Einvernehmen mit Lehner denn auch als zentralen Dreh- und Angelpunkt für eine erfolgreiche Energiewende in den Städten und Gemeinden an. Lehner und Dürr sind sich deshalb auch einig: „Es geht nicht nur darum günstige Energie mit hoher Versorgungssicherheit zu produzieren und bereit zu stellen, sondern auch die Wertschöpfung für die Menschen in ihrer Heimat vor Ort zu halten.“
Förderungen als entscheidender Hebel
Wernher Rösler (Viviania) zeigte, wie Unternehmen durch Energieeffizienzberatung und gezielte Nutzung staatlicher Förderprogramme ihre Kosten nachhaltig senken können. Sein klarer Rat: Erst den Förderantrag stellen, und zwar rechtzeitig vor Projektstart.
Ganzheitliche Energiestrategie wird entscheidend
Das Resümee und die Abschlussbotschaft wurde von Maik Wunder, NetPV Lauterstein, klar und eindeutig gezogen. Wunder: „Unternehmen müssen ihre Energieversorgung gesamtheitlich betrachten – von Erzeugung über Speicherung bis zur intelligenten Nutzung.“
Der Energie-Abend machte deutlich: Wer jetzt aktiv wird, kann Kosten senken, unabhängiger werden und Wettbewerbsvorteile sichern.
Beim anschließenden Networking nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum intensiven Austausch.
Über den Bundesverband Der Mittelstand, BVMW e. V.
Der BVMW vertritt als größter freiwillig organisierter und branchenübergreifender Wirtschaftsverband in Deutschland die Interessen des Mittelstands. Er bietet seinen Mitgliedern ein starkes Netzwerk, politische Interessenvertretung und vielfältige Dienstleistungen.
Foto: v. l. n. r.: Ignazio Ceffalia, Oberbürgermeister Stadt Geislingen an der Steige, Lothar Lehner, Dr. Mariska Ott MdL, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
PM BVMW-Kreisgeschäftsstelle im Landkreis Göppingen