Die neue Klärschlammtrocknungsanlage auf dem Gelände der Kläranlage Göppingen nimmt weiter Gestalt an. Der Ausschuss für Umwelt und Technik (AUT) hat jetzt zusätzliche Baumaßnahmen und die dafür erforderlichen Finanzmittel in Höhe von rund 390.000 Euro genehmigt.
Die neue Trocknungsanlage entsteht auf dem Gelände der Kläranlage Göppingen. Als Standort wurde die Deckenplatte eines umgebauten Vorklärbeckens gewählt. Im Zuge der weiteren Planung hatte sich in der
Zwischenzeit jedoch gezeigt, dass die vorhandene Fläche für die Gesamtanlage nicht ausreicht. Deshalb musste die bestehende Fläche durch eine zusätzliche Bodenplatte erweitert werden. Zugleich wurde ein
Rohrkanal gebaut, um die erforderlichen Ver- und Entsorgungsleitungen an die neue Anlage anzuschließen.
Die Erweiterung ist ein wichtiger Baustein für die Umsetzung des Gesamtprojekts zur Klärschlammtrocknung. Mit der neuen Anlage will die Stadtentwässerung Göppingen künftig die bei der Abwasserreinigung entstehenden Klärschlämme energieeffizient trocknen. Dabei nutzt die Anlage ausschließlich vorhandene Abwärme.
Die Kosten für die Erweiterung der Bodenplatte und die Verlegung der Leitungen belaufen sich auf rund 390.000 Euro. Die Mittel waren ursprünglich im Rahmen des Gesamtprojekts eingeplant. Bei einer internen Prüfung stellte sich jedoch heraus, dass die Maßnahme als Investition zu verbuchen ist. Deshalb war ein gesonderter Beschluss des Gemeinderats erforderlich.
Mit dem Beschluss schafft der AUT die formalen Voraussetzungen für die bereits umgesetzte Erweiterung und die ordnungsgemäße Finanzierung der Maßnahme.
PM Stadtverwaltung Göppingen