Drei Stockwerke, viele Geschichten – und eine Tür, die für alle offensteht. Das bietet das Bürgerhaus in der Kirchstraße, nur ein paar Schritte vom Rathaus entfernt. Wer sich schon einmal gefragt hat, was sich eigentlich hinter den Fenstern dieses auffallend roten Hauses verbirgt, der ist herzlich zu einem Besuch eingeladen.
Über drei Stockwerke hinweg gibt es im Bürgerhaus in der Kirchstraße 11 jede Menge zu entdecken. Das Bürgerhaus ist Göppingens zentraler Begegnungsort: ein Treffpunkt, an dem Menschen aller Generationen, Kulturen und Lebenslagen zusammenkommen. Hier wird gesungen, getanzt, gespielt, gelernt, beraten – und ganz einfach miteinander geredet.
Beim Offenen Singen klingen dienstags und donnerstags Schlager, Hits und Evergreens durch die Räume. Der Tanztee lockt am letzten Donnerstag im Monat die Tanzschuhe aus dem Schrank. „Schwätzle und mehr“, die Bänkletour, das Café Silber, die Hochbetagtengruppe Vergissmeinnicht und die Digitalsprechstunde bieten gerade älteren Menschen Gesellschaft, Bewegung, frische Luft und ganz konkrete Hilfe rund ums Smartphone.
Genauso wichtig: Das Bürgerhaus ist ein Zuhause für alle, die sich engagieren möchten – für Initiativen, Vereine, Selbsthilfegruppen und für Menschen, die einfach einmal anfangen wollen, etwas Sinnvolles zu tun. Nach Anmeldung können bürgerschaftlich engagierte Gruppen die Räume für ihre Treffen, Workshops und Projekte nutzen.
Ebenso im Bürgerhaus findet man die Altenhilfefachberatung und Sozialplanung für ältere Menschen. Dort liegt der Schwerpunkt unter anderem darauf, Fachämtern sowie Institutionen, Träger, Dienste, Initiativen, Seniorenräte und Zivilgesellschaft miteinander zu vernetzen. Die Förderung Wohlfahrtspflege mit Sitz im Bürgerhaus unterstützt die Förderung innovativer Projekte, die sich mit aktuellen sozialpolitischen Herausforderungen auseinandersetzen.
Das Seniorennetzwerk und die Beratungsstelle für ältere Menschen und deren An- und Zugehörigen sind auch im Bürgerhaus verortet. Dort werden unter anderem Vorträge zum Thema Hitzeschutz, Vorsorge, Patientenverfügung oder auch Demenz sowie Schulungsreihen für Ehrenamtliche geplant.
Die Antragstelle für Soziale Angelegenheiten hilft Bürgern beispielsweise bei Fragen zur Bonuskarte oder dem Landesfamilienpass. Haben die Menschen darüber hinaus weitere Fragen und Anliegen, bietet die Allgemeine Sozialberatung erste Orientierung, sortiert komplexe Probleme, bietet konkrete Hilfe oder vermitteln an spezialisierte Dienste weiter.
Angebot und Nachfrage in Sachen Ehrenamt bringt die Koordinierungsstelle Bürgerschaftliches Engagement zusammen. Bei der Bürgerstiftung der Stadt Göppingen ist man beispielsweise richtig, wenn man sich ehrenamtlich engagiert und dafür die goldene Ehrenamtskarte beantragen möchte.
Das Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut möchte Göppinger Familien stärken, die Lebenssituation von Kindern in Armut verbessern und ihnen bessere Zukunftsperspektiven ermöglichen. Dort werden unter anderem die Tage der Familie organisiert, die jetzt wieder vom 20.bis 28. Juni stattfinden. Bei allen Fragen rund um Integration und Teilhabe kommt die Integrationsbeauftragte ins Spiel – sie sieht sich als zentrale Ansprechpartnerin für Menschen mit Migrationsgeschichte sowie für Behörden, Vereine und Einrichtungen. Die Integrationsbeauftragte möchte Brückenbauerin zwischen Zugewanderten und Stadtgesellschaft sein und setzt sich für ein gleichberechtigtes Miteinander im Alltag ein.
Das Anliegen aller Mitarbeiterinnen im Bürgerhaus ist es, die Lebensqualität und Chancengleichheit über alle Altersgruppen hinweg zu sichern, Barrieren abzubauen und die Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben zu stärken. Die Türen stehen für Göppinger Bürgerinnen und Bürger offen.
Weitere Infos und Kontaktmöglichkeiten gibt es bei Maria Salpietro, entweder direkt im Bürgerhaus Göppingen, Kirchstraße 11, oder per Mail an buergerhaus@goeppingen.de sowie telefonisch unter (07161) 650-52016.
PM Stadtverwaltung Göppingen