Es gibt Konstanten im Filstal, die sind so verlässlich wie der Feierabendstau am Albaufstieg oder die Tatsache, dass man in der Gmünder Innenstadt grundsätzlich genau einen Parkplatz zu wenig findet. Und eine dieser Konstanten heißt: Alfred Brandner bringt seit 30 Jahren Kindern und Jugendlichen zwischen 6 und 15 Jahren bei, wie man sich schützt, ohne Angst zu haben – und ohne Bruce‑Lee‑Gedächtnisposen.
Während andere im Sommer am Baggersee liegen und darüber diskutieren, ob die Welt wirklich gefährlicher geworden ist, steht Brandner in der Halle und erklärt Grundschülern und Teenagern, wie man Grenzen setzt, ohne gleich die UNO einzuschalten. Und das Erstaunliche: Die Nachfrage ist so hoch, dass man meinen könnte, er würde Tickets für ein Rolling‑Stones‑Abschiedskonzert verkaufen.
„Schützen – Befreien – Flüchten“ – der schwäbischste Dreiklang seit „Schaffe, schaffe, Häusle baue“
Brandners Konzept ist so klar wie ein schwäbischer Küchenplan: Gefahr erkennen. Laut werden. Rauskommen.
Für 6‑ bis 15‑Jährige bedeutet das: Keine Überforderung für die Kleinen, keine Langeweile für die Größeren. Kein Drama, kein Hollywood, kein „Karate Kid“-Pathos. Nur das, was Kinder und Jugendliche wirklich brauchen, wenn die Realität mal nicht so freundlich ist wie der Flyer vom Ferienprogramm.
Und dann kommt der Satz, der sitzt – und der in seiner Ehrlichkeit fast schon unverschämt ist:
„Bei einem brutalen und bedrohlichen Übergriff sind auch robustere Selbstverteidigungsmöglichkeiten erforderlich – und selbstverständlich erlaubt.“
Das ist keine Kampfansage. Das ist die nüchterne Bilanz eines Mannes, der mehr echte Einsätze erlebt hat als manche Streamingserie Staffeln.
Theorie, Praxis – und der Moment, in dem Kinder lauter sind als jede Talkshow
In der Theorie geht’s um Gewaltformen, Täterverhalten und die Frage, warum Erwachsene manchmal Dinge tun, die man nicht versteht. In der Praxis geht’s um Schutz- und Befreiungstechniken, Kämpfen ohne Körperkontakt und kleine Fallschule. Alles kindgerecht, alles ohne Brutalität – und trotzdem so realistisch, dass man sich fragt, warum das nicht längst Pflichtfach ist.
Brandner sagt dazu trocken: „Kinder dürfen sich wehren – aber angemessen.“
Und wenn die 6‑ bis 15‑Jährigen dann in Rollenspielen laut „Hilfe!“ rufen, klingt das manchmal überzeugender als so mancher politische Weckruf.
Warum das heute wichtiger ist als jede neue App
Gewalt gegen Kinder und Jugendliche? Leider Alltag. Nicht überall – aber oft genug, um nicht wegzuschauen.
Brandner weiß das aus über 40 Jahren Notfallrettung. Er hat Situationen erlebt, die man nicht in Hochglanzbroschüren druckt. Und genau deshalb vermittelt er Selbstschutz ohne Angst, aber mit Klarheit.
Kinder und Jugendliche, sagt er, haben einen Vorteil: Sie wollen verstehen. Sie wollen lernen. Und sie lernen schnell.
Die Region vertraut ihm – und zwar massiv
Die Kurse 2025? Restlos ausgebucht. Die Bizethalle in Süßen? Drei Nachmittage lang ein Ort voller Energie, Mut und Kinderlachen. Eltern und Großeltern? Begeistert. Die Stadt Süßen? Vorbildlich unterstützend.
2026? Die Termine stehen kurz vor dem Abschluss – und die Nachfrage explodiert.
Der Mann dahinter: Erfahrung, die man nicht googeln kann
- über 40 Jahre Notfallrettung (DRK Göppingen, DRK Schwäbisch Gmünd, MHD) Schwäbisch Gmünd und Göppingen
- Meistergrade in mehreren Kampfsportarten
- Ehrentitel Renshi
- Dozent für Gewaltprävention
- Einsatzerfahrung in realen Bedrohungslagen
- Mehrere Ehrennadeln in Gold
Kurz: Einer, der nicht nur redet, sondern macht.
Fazit
Selbstschutz ist kein Luxus. Selbstschutz ist Pflicht. Und wenn einer weiß, wie’s geht, dann der Mann, der seit über 30 Jahren zeigt, dass 6‑ bis 15‑Jährige mehr können, als man ihnen zutraut.
Starke Kinder. Sichere Region. Und ein Trainer, der bleibt.
Alfred Brandner