Die Logistik unter Druck: Wie sich im Fuhrpark effizient die Kosten senken lassen

Ob Lkw, Firmenwagen oder Baustellenfahrzeug – ein Fuhrpark verursacht einem Unternehmen zwingend Kosten. Vor allem im Bereich der Nutzfahrzeuge lässt sich beim Flottenmanagement oft noch feinjustieren. Kleine Änderungen können dabei bereits große Wirkung zeigen und effizient die laufenden Kosten mindern. Unter anderem erleichtern dabei digitale Lösungen in Form von Telematiksystemen und digitalen Tankkarten zusätzlich den Alltag.

Moderne Telematiksysteme bieten eine All-in-One-Lösung

Damit der eigene Fuhrpark möglichst effizient gemanagt werden kann, braucht es eine detaillierte Routenplanung. Durch die Auswertung von GPS-Daten können Streckenzeiten optimiert und die Auslastung verbessert werden. Moderne Telematiksysteme bieten aber nicht nur das GPS-Tracking zur Planung. Per intelligenten CANBus- und PTO-Sensoren kann beispielsweise geprüft werden, ob ein Fahrzeug gerade be- oder entladen wird. Über die Telematik-App von Radius (https://www.radius.com/de-de/) kann das Logistik-Team dann auch jederzeit per Dashcam auf das gewünschte Fahrzeug zugreifen. Das hilft, wenn die Mitarbeiter an der Be- oder Entladestelle den Fahrer nicht finden können oder der das eigene Fahrzeug nicht zur Zieladresse findet. Über die App lässt sich zudem jede Tankkarte einem Fahrzeug zuordnen. Damit können Unternehmen Kraftstoffbetrug vorbeugen, indem das Tankverhalten mit dem tatsächlichen Spritverbrauch abgeglichen wird.

Kauf, Miete oder Leasing? Welches Finanzierungssystem nachhaltiger ist

Nutzfahrzeuge sind teuer und selbst für den Mittelstand ist der Kauf einer Zugmaschine samt Auflieger eine hohe Investition, die gut durchdacht sein will. Daher ist Leasing bei Nutzfahrzeugen mittlerweile die gängigste Variante. Das Fahrzeug geht dabei nicht in die Bilanz ein und schont so die eigene Liquidität. Leasing lohnt sich zudem vor allem bei dauerhafter Nutzung des Fahrzeugs.

Der Kauf hingegen ist vor allem bei Gebrauchtfahrzeugen eine sinnvolle Alternative, wenn Unternehmen einen älteren Lkw als Shuttle nutzen möchten oder entsprechende Umbauarbeiten an Nutzfahrzeugen vornehmen möchten. Zudem wirkt sich ein Nutzfahrzeug im Betriebsvermögen steuersenkend aus.

Die Miete eines Lkws lohnt sich für jene Unternehmen, die keinen durchgehenden Bedarf an Transporten haben. Für sporadisch geplante Überführungen aus der Produktion ans Lager beispielsweise kann sich das Mietsystem rechnen. Doch auch in Spitzenzeiten rentiert es sich, das zusätzliche Transportvolumen mit einem Nutzfahrzeug zur Miete abzufedern. So müssen Unternehmen keine Verzögerungen in Kauf nehmen, Transporte nicht teuer extern einkaufen und schon gar keinen neuen Lkw kaufen, der dann später nicht mehr benötigt wird.

Laufende Kosten mit Tankkarten reduzieren

Mit einer Tankkarte für jeden Fahrer schaffen Unternehmen nicht nur maximale Transparenz beim Kraftstoffverbrauch. Auch Kosten lassen sich so sparen, denn häufig gehen Tankkarten mit Preisnachlässen bei Partner-Tankstellen einher. Bei einer großen Flotte für den Fernverkehr rechnet sich sogar bereits ein kleiner Rabatt von einem Prozent pro Tankfüllung. Einige Tankkarten bringen dabei auch zusätzliche Vorteile wie einen Wochenfestpreis mit sich. kurzfristigen Schwankungen an der Zapfsäule können Unternehmen so vorbeugen und vor allem entlang der Autobahn lassen sich so zum Teil merkliche Summen pro Tankfüllung sparen. Tankkarten bringen in weiterer Folge auch zusätzliche Transparenz mit sich, da keine Bargeldzahlungen über den Fahrer laufen. Unternehmen können auf diese Weise die exakte Menge an verbrauchtem Benzin pro Woche berechnen und erhalten alle Belege digital per App zugesendet.

PM

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